am 11.07.2003 / in sport / unter #wasserball
am sonntag beginnen in barcelona die schwimmsport weltmeisterschaften, weswegen bei sport.ard.de bereits ein längerer artikel über das deutsche wasserball team erschienen ist.
viel besser allerdings: seit langen (oder zum ersten mal?) gibt es wasserball als live-übertragung bei eurosport, und zwar am 22.7, 15.30 uhr zu den viertelfinals und am 22.7, 10.45 uhr zu den halbfinals.
am 10.07.2003 / in dresden
in dresden sind die hörsäle sogar schon so schlecht, dass erste studenten freiwillig zum entmüllen und reinigen übergehen.
am 10.07.2003 / in gedanken
wer – warum auch immer – vergessen sollte, wie busengrapschen geschrieben wird: im duden steht´s. ganz echt.
am 10.07.2003 / in zitate & fakten
Die Chancen für eine Karriere bei europäischen Weltraumprojekten oder in internationalen Regierungsorganisationen sehen gut aus. „Denn Deutsche sind in diesen Organisationen bislang unverhältnismäßig wenig vertreten”, sagt Peter Woeste, stellvertretender Koordinator für internationale Personalpolitik beim Auswertigen Amt.
In der Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa sei mit 41 deutschen Mitarbeiter die Nation schlichtweg unterrepräsentiert. Damit kämen auch die deutschen Interessen zu kurz. Eigentlich sei eine Präsenz von 60 bis 94 Mitarbeitern aus Deutschland wünschenswert.
Bei der ESA sei die Situation ganz dramatisch, erklärt Frank Danesy, Personalleiter in der deutschen Niederlassung der ESA, dem europäischen Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt. Mehr als 100 Mitarbeiter mit deutschem Pass fehlten in den Bereichen E-Technik, Maschinenbau, Physik, Informatik, Flugzeugbau oder Mathematik.
am 09.07.2003 / in zitate & fakten
Soeben hatte ein Offizieller des Amateur-Box-Weltverbandes Aiba Kubas Superschwergewichtler Pedro Carrion vorschriftsmäßig in Ring A klettern lassen. Doch dort angekommen, stellte der Mann von der Karibikinsel fest, dass bereits seine Kollegen aus Rumänien und der Türkei auf den Gong zur ersten Runde ihres Kampfes warteten. Um eine Massenschlägerei zu vermeiden, wurde Carrion wieder aus dem Geviert genommen und durfte nach einer reichlichen halben Stunde im anderen der beiden in der Arena aufgebauten Ringe sein Glück versuchen.
Was nach einer lustigen Episode von einem Dorffest klingt, ist bei der zwölften Box-WM bittere Realität. „Das Wort Chaos ist für das, was sich abspielt, noch eine freundliche Umschreibung. Das lief 1993 beim Weltcup an gleicher Stelle viel besser”, sagt Helmut Ranze.
am 08.07.2003 / in zitate & fakten
Sie sehen sich als Repräsentanten eines friedlichen Islam – und wollen das die Dresdner wissen lassen. Der Religionswissenschaftler Abdul Basit Tariq versuchte gestern an einem Informationsstand auf der Prager Straße, die Passanten aufzuklären: „Liebe für alle, Hass für keinen”, heißt das Motto, das über den Gratis-Broschüren prangt.
„Der Islam ist keine kriegerische Religion”, müht sich Tariq, Vorurteile abzubauen. Der Geistliche ist Repräsentant der Ahmadiyya Muslim Gemeinde in Berlin und vertritt als Religionsvorsitzender auch die Belange von rund 100 Dresdner Moslems. „Wir sind eine Reformgemeinde”, sagt der aus Pakistan stammende Tariq, der deutscher Staatsbürger ist. Diese Strömung des Islam wird in seinem Herkunftsland weger der liberalen Ausrichtung unterdrückt.
am 07.07.2003 / in zitate & fakten
Eine Mehrheit der Bundesländer will künftig Hausverwalter, Schlüsseldienste oder Schornsteinfeger als Amtshelfer beim großen Lauschangriff einsetzen, um Gespräche in Privatwohnungen leichter abhören zu können.
Die Landesjustizministerien hätten sich in einer Umfrage mehrheitlich dafür ausgesprochen, dazu eine gesetzliche Grundlage zu schaffen, sagte gestern ein Sprecher des Bundesjustizministeriums. Das Ministerium bezweifle aber, ob das „Heranziehen Dritter” verfassungsgemäß und notwendig sei. Wie der „Focus” schreibt, könnten mit der neuen Regelung Stadtwerke zum Beispiel den Strom für Alarmanlagen zeitweise ausschalten, damit Spezialisten ungestört in einer Wohung Wanzen installieren können. Bisher müssten sich Beamten komplizierte Legenden ausdenken.
am 07.07.2003 / in parties / unter #fuckparade
warum es hier so lang so ruhig war?
weil wir auf der fuckparade ´gewütet´ haben. hehe.
zwei kurze berichte in der taz gibts es bisher (I, II), ein video sowie bilder hier und da.
am 05.07.2003 / in zitate & fakten
Doch Louis macht keinen sehr klaren Eindruck. Es dauert nicht lange, da fragt Staatsanwältin Elke Borkowski besorgt, ob der junge Mann der Verhandlung überhaupt folgen könne: „Wie viele Biere haben Sie denn heute schon getrunken?”, will sie wissen. „Heute noch gar keins, aber gestern zehn halbe Liter”, antwortet der Angeklagte. Zuvor hatte er allerdings gesagt, er würde nur gelegentlich trinken. Borkowski zweifelt: „Sie scheinen das doch häufiger zu tun.” Bmerkungen über dessen starke Bierfahne folgen.
Louis M. zögert, dann sagt er mühsam, er wechsele gerade seinen Wohnsitz: „Da feiere ich erst, dass ich umziehe, und dann, dass ich umgezogen bin.” Etwa 30 Schüler im Saal, die bis jetzt Geduld bewiesen hatten, müssen laut loslachen.
am 04.07.2003 / in zitate & fakten
Auch die Briten zahlen keinen Pfand auf Dosen. Auf der Insel wandert meist alles in den normalen Hausmüll, sogar Batterien. Die deutsche „Sortierwut” wird in Zeitungen des öfteren satirisch kommentiert. Der Manager Gordon Anderson aus London sagte kürzlich: „In Deutschland weiß man morgens immer gleich, welcher Wochentag es ist – man muss nur aus dem Fenster schauen: Montags ist Gelber-Tonnen-Tag, dienstags brauner…”