Die Wind-Energie ist noch immer sehr umstritten.

am 18.09.2003 / in zitate & fakten

Ausgerechnet Clement, der auch Technologieminister ist, will einen der wenigen technologischen Fortschritte in Deutschland kaputtmachen. Er kämpft wie einst Don Quichotte gegen die Windmühlen. Seine windigen Argumente: Windmüller seien „Abzocker”, Windräder würden gebaut, „wo gar kein Wind weht” und Windstrom sei „einfach zu teuer”.
Dabei vergisst Clement die jahrzehntelang gezahlten Milliarden-Subventionen für Atomstrom und Kohle. AKWs sind gefährlich, und Kohle verursacht den Treibhauseffekt. Die 14 000 Windräder haben 2002 der Umwelt zwölf Millionen Tonnen CO2 erspart. Clement hängt am Tropf der Kohle wie Merkel und Stoiber am Tropf der Atomwirtschaft.
Die Bundesregierung, deren Mitglied Wolfgang Clement ist, hat internationale Verpflichtungen zum Klimaschutz unterschrieben. Dazu gehört, den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion von heute neun auf 12,5 Prozent bis zum Jahr 2010 zu erhöhen. Wie will die Bundesregierung dieses Ziel erreichen, wenn ihr Wirtschaftsminister es bekämpft?

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Passt mir auf die Hirsche auf!

am 16.09.2003 / in zitate & fakten

Sachsens Umweltministerium warnt vor Liebesspielen im Straßenverkehr. Allerdings macht den Beamten nicht die Triebhaftigkeit von Autofahrern Sorgen, sondern die der brünftigen Rothirsche. Also Fuß vom Gaspedal, denn: „Mit dem Steigen des Hormonspiegels vergessen die liebestollen Tiere schon mal ihre Umgebung.”

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Der Gesundheitszustand des Papstes ist erschreckend.

am 15.09.2003 / in zitate & fakten

Längst ist der Vatikan mit seiner Informationspolitik in die Zeit der Sowjets zurückgefallen. Motto: Nur nichts sagen, alles leugnen. Parkinson ist eine schleichende Krankheit, die letztlich auch zu geistigen Ausfällen führt. Niemand, das ist offenbar die Kalkulation, soll wissen, wann die gut eine Milliarde Katholiken ohne echte Führung ist. „Endzeit eines Pontifikats”, nennt die Kirche solche Zeiten.
Sicherlich, zum Abschluss seiner Slowakeireise hat der Papst am Sonntag „funktioniert”. Die Ärzte hatten die Medikamente für den zweistündigen Gottesdienst richtig eingestellt, Johannes Paul II. konnte vergleichsweise ohne große Mühe atmen, und sogar seine Aussprache war zumindest streckenweise so, dass die Menschen ihn verstehen konnten. Eine Messe lang hielt er, im Rollstuhl, durch. Nur zum Schluss wirkten die Spritzen nicht mehr, da sank der 83-Jährige förmlich in sich zusammen.

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Freies Radio in Dresden hat es schwer. Dieses Wochenende senden sie unter 99,3 MHz.

am 13.09.2003 / in zitate & fakten

Kommerzielle und öffentliche Radiosender gibt es in Deutschland überall. Und auch die freien Radiosender sind mittlerweile etabliert ? in Sachsen allerdings nicht. Weil es keine festgelegten Unternehmensstrukturen, kein langfristiges Konzept und keine Angestellten gebe, sei die Vollfrequenz nicht einfach zu bekommen, erklären die Radio-Null-Macher. Deshalb sendet coloradio nur donnerstags für vier Stunden auf der 100,2-NRJ-Frequenz. Deshalb bedarf es eines Kunstprojektes wie auf dem Postplatz, um drei Tage lang ein 24-Stunden-Programm zu gestalten. Deshalb wird mit der Sächsischen Landesmedienanstalt seit langer Zeit verhandelt. „Die haben aber Angst, dass sie durch die Lizenz keine Kontrolle mehr über uns haben”, sagt Astrid zur aktuellen Sendesituation.

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unity dresden night

am 13.09.2003 / in parties

hab ich mich über 44 djs aufgeregt? was soll ich da erst zu 27 floors sagen?
ich bin wahrlich kein freund von diesen riesenevents, aber dnb in dresdens meistbesuchten kino klingt schon interessant.

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haben sie auch was von …

am 13.09.2003 / in gedanken

wenn einem die junge apothekerin zu den kopfschmerztabletten gleich ein glas wasser anbietet, ist das zwar äußerst nett, aber nicht wirklich ein kompliment, oder? ich hab die doch erst für morgen geholt.

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Illegale Preisabsprachen in der Müllbranche aufgedeckt.

am 12.09.2003 / in zitate & fakten

300 Beamte haben gestern bundesweit die Geschäftsräume von mehr als 140 Müllentsorgern durchsucht, teilte die Kartellbehörde mit. In Sachsen waren 70 Beamte an der Aktion beteiligt, die sich auf den Raum Chemnitz und Dresden konzentrierte. Sie durchsuchten 15 Firmen, sagte Lothar Hofner, Sprecher des Landeskriminalamtes.
Nach Angaben der Kartellbehörde ist der Verdacht ordnungswidriger Preisabsprachen aufgetaucht, weil das Ergebnis der jüngsten öffentlichen Ausschreibung von Leistungsverträgen des Dualen Systems Deutschland (DSD) nicht dem entsprochen habe, was unter Wettbewerbsbedingungen zu erwarten gewesen wäre. In rund der Hälfte der Vertragsgebiete sei lediglich ein Angebot abgegeben worden, obwohl auch andere Unternehmen durchaus dazu in der Lage gewesen wären. In diesen Gebieten hätten die angebotenen Preise um rund 70 Prozent über den durchschnittlichen Billigpreisen in anderen Regionen gelegen.

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Die Freiheit der Forschung in Amerika ist gefährdet.

am 11.09.2003 / in zitate & fakten

„Wie in einem Polizeistaat” fühlt sich der Ingenieur Sanith Wijesinghe seit dem 11. September 2001 in den USA. Ausländische Studenten wagten nicht mehr, ihre Meinung zu sagen ? aus Angst, von der Bundespolizei FBI verhört zu werden, kritisiert der Doktorand für Luftfahrt und Weltraumtechnik am Massachusetts Institut für Technologie (MIT), einer der Eliteuniversitäten Amerikas. Sein Kommilitone Bilal Zuberi aus Pakistan musste dem FBI 45 Minuten lang Rede und Antwort stehen, um nicht noch kurz vor Ende seiner Doktorarbeit in Physikalischer Chemie des Landes verwiesen zu werden. […]
Dabei verhelfen ausländische Wissenschaftler und Studenten den USA maßgeblich zu ihrem Ruf als weltweiter Schrittmacher der Forschung. Am MIT bei Boston sind 39 Prozent aller graduierten Studenten aus dem Ausland. Landesweit werden fast ein Drittel aller Doktortitel und ein Viertel aller Diplome in Natur- und Ingenieurwissenschaften an Menschen ohne US-Staatsbürgerschaft vergeben. Mehr als ein Drittel aller amerikanischen Nobelpreisträger sind in einem anderen Land zur Welt gekommen, wie auch der gebürtige Schlesier Günter Blobel, der 1999 den Nobelpreis für Medizin erhielt.

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Die Dresdner Kinolandschaft gehört offensichtlich mit zur besten in Mittelddeutschland.

am 10.09.2003 / in zitate & fakten

Das Dresdner Kino im Dach ist mit dem Kinoprogrammpreis Mitteldeutschland für das beste Jahresfilmprogramm 2002 ausgezeichent worden. Der Preis ist mit 10 000 Euro ausgestattet. Weitere, mit 5000 Euro dotierte Auszeichnungen gingen unter anderem an das Filmtheater Schauburg, das Kino Casablanca und das Programmkino Ost in Dresden, wie die Mitteldeutsche Medienförderung als Preisvereliher gestern in Leipzig mitteilte. Um den Preis hatten sich knapp 30 gewerbliche Filmtheater aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beworben.

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Dresdens Footballer haben ihre erste Saison in der GFL besser als erwartet beendet.

am 09.09.2003 / in zitate & fakten

Die Punktspiel-Saison der Dresden Monarchs ist beendet. Nach zwölf Spielen liegen die Landeshauptstädter mit einer ausgeglichenen Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen auf Platz vier der German Football League (GFL) Nord. Damit stehen die Sachsen zum ersten Mal seit ihrem Bestehen im Endkampf der deutsche Meisterschaft. Ein Ergebnis mit dem vor Beginn der Spielserie 2003 keiner der Zweitliga-Aufsteiger gerechnet hätte.
„Wir wollten in diesem Jahr auf keinen Fall absteigen. Uns fehlte sowohl das Spielerpotential als auch die Erfahrung der anderen Mannschaften, um uns höhere Ziele stecken zu können. Als ich im März mit den Trainern unserer direkten Gegner telefonierte, bekam ich großen Respekt. Die hatten NFL-Europe- und Nationalspieler, starke europäische und amerikanische Zugänge sowie 60 bis 70 Mann starke Kader. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt knapp 40 Spieler in meiner Mannschaft”, berichtet Monarchs-Trainer Javier Cook.

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