Der Dresdner SPD Nachwuchs setzt sich für die Legalisierung von Haschisch ein.

Etwa 100 vorwiegend junge Leute kamen am Samstagabend auf den Martin-Luther-Platz. Unter dem Motto „Dresden kifft„ hatten die Jusos der Stadt zu einer Kundgebung eingeladen. „Viele fanden es erstmal gut, dass wir eine solche Veranstaltung durchführen„, sagte Eckbert Müller, Vorsitzender der Jusos Dresden. Die Jungsozialisten wollten damit aufklären und über ihre Haltung zum Thema informieren. Die Jusos vertreten den Standpunkt, dass Cannabis nur mit klaren Auflagen legalisiert werden sollte. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum Cannabis kriminalisiert wird und zugleich für die nicht weniger gefährlichen Suchtmittel wie Alkohol und Zigaretten geworben werden darf„, so Müller.

Mit simplen Mitteln den Nazis das Leben schwer machen.

Aus Protest gegen die geplante Demonstration von Rechtsextremisten in Leipzig soll am Sonnabend am Aufmarschplatz der Neonazis die Bronzeglocke des Goerdeler-Denkmals erklingen. Das kündigte die Stadtverwaltung am Freitag an. Der frühere Leipziger Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler war als einer der Köpfe des Widerstandes gegen Adolf Hitler im Februar 1945 hingerichtet worden.

zitat des monats

wenn nicht gar des jahres:
„feminismus existiert nur, um häßliche frauen in die gesellschaft zu integrieren.” (charles bukowski)

Nelson Mandela, Südafrikas erster farbiger Präsident, erfährt an seinem 85. Geburtstag viel Aufmerksamkeit und lobende Worte.

Mandela reist um die Welt und durch Südafrika. Die Spur, die er im eigenen Land hinterlässt, ist deutlich sichtbar und besteht aus mehr als 150 Schulen und Kliniken in ländlichen Gebieten. Mandela hat sie nicht gebaut und nicht bezahlt – aber er hat Leute mit Geld dazu gebracht, dies zu tun. Keiner kann ihm widerstehen. Unternehmer, die gerade Investitionen in Höhe von mehr als einer Milliarde Rand bekannt geben, können gar nicht anders, wenn gleich danach plötzlich Nelson Mandela per Telefon anklingelt. Der lobt dann die Investition und fragt nach, ob denn nicht auch ein oder zwei Millionen für eine Schule abfallen können, damit das Unternehmen auch in Zukunft Fachkräfte hat? Bisher hat daraufhin niemand Nein sagen können. So wurde Mandela zum Schul- und Klinikbauer der Nation.

Die grausamen Verbrechen in Uganda und Kongo sollen vom Internationalen Strafgerichtshof geahndet werden.

Rebellengruppen, die von den Regierungen beider Länder unterstützt werden, haben nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen in den letzten Monaten in der nordkongolesischen Provinz Ituri tausende Menschen willkürlich aufgrund ihrer ethnischen Herkunft vergewaltigt und dabei oft mit Aids angesteckt, gefoltert, ermordet und zum Teil sogar Kannibalismus an ihnen verübt.

Der deutsche Wasserball-Bundestrainer macht sich Gedanken, wie mehr Sponsoren für seinen Sport zu gewinnen wären.

Dass für Profi-Wasserball in Deutschland das dafür notwendige Geld icht aufzutreiben ist, will Stamm nicht akzeptieren. Was in den Mittelmeer-Ländern und in Ungarn klappt, sollte auch hierzulande möglich sein. „Wasserballer sind die schönsten Männer, doch vermarktet werden verhunzelte Sportler aus anderen Disziplinen”, meinte Stamm, der augenzwinkernd hinzufügt, dass er glücklich verheiratet und vater zweier Kinder ist. In Ungarn, so der Bundestrainer, haben Untersuchungen ergeben, dass pro Erstligaspiel über 70 Prozent der 4000 bis 5000 Zuschauer Frauen sind und davon über 80 Prozent unter 25 Jahre alt ist. Auf solche Fakten müsse man potenzielle Geldgeber aufmerksam machen.

Thüringische Polizisten verprügeln Hamburger Zivil-Kollegen

Das Verfahren gegen drei thüringische Polizisten, die in Hamburg Zivil-Kollegen verprügelt haben sollen, offenbart einen handfesten Polizeiskandal.

Der Prozess gegen die Polizisten war überschattet vom Versuch ihrer Vorgesetzten, die Ermittlungen zu behindern. So hat laut Richter Semprich der Truppführer der Täter „hier eine komplette Falschaussage gemacht”. Später waren die drei Polizisten nicht zur Verhandlung gekommen und hatten sich mit umstrittenen Attesten entschuldigt. Der Richter erließ Haftbefehle, die von der Polizei in Erfurt aber nicht ausgeführt wurden.
Der Vorgesetzte der drei Polizisten, Polizeidirektor Roland Richter, geriet unter Verdacht, Druck auf die Beamten und ihre Anwälte ausgeübt zu haben. Anwalt Ulfert Jährig, der den 23 Jahre alten Polizisten vertritt, sagte, er habe 15 Mal mit Richter telefoniert. Der Polizeidirektor habe versucht, ihm zu sagen, wie er den Prozess führen solle. Als Zeuge vor gericht wies der Polizeidirektor das letzte Woche zurück.