am 03.05.2003 / in zitate & fakten
An einer Entwicklungshilfe ganz besonderer Art für Afrika tüfteln derzeit Mitarbeiter der insolventen Sachsenring Fahrzeugtechnik GmbH (SFG). Das „Afri-Car”, ein motorisiertes Arbeitstier, hat auf dem Papier eine große Ladefläche und eine starke Achse, die holprige Lehmwege und tiefe Schlaglöcher übersteht. Die Mischung aus Personenwagen, Traktor und Kleinlaster soll 3000 Euro kosten und maximal 80 Stundenkilometer fahren. Dafür käme man mit einer Tankfüllung jedoch 800 Kilometer weit, sagt Peter Mandos.
am 02.05.2003 / in zitate & fakten
Die einen essen ihre Schoko-Osterhasen ruckzuck auf, bei den anderen landen sie neben den Nikoläusen, die noch vom Weihnachtsfest übrig sind. Keine Sorge, meinen die Lebensmittelexperten vom Tüv-Süddeutschland und der Technischen Universität München. Schokolade ist lange Zeit genießbar, selbst wenn sie mit zunehmendem Alter nicht mehr sehr appetitlich aussähe und grau-weiße Flecke bekomme. Dieser Belag entstehe insbesondere bei falscher Lagerung. Die weißen Flecken bestünden aus kristallisierter Kakaobutter.
am 30.04.2003 / in zitate & fakten
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickt Wolfgang Langenbucher, Chef des Pieschener Polizeireviers, auf das Ende des „Thor”. Zum einen hofft er, dass nun in Übigau Schluss ist mit nächtlichen Polizeieinsätzen, der Kontrolle von verbotenen Skinhead-Konzerten, Übergriffen aus der links-autonomen Szene und der gleichen mehr. „Andererseits ist es mir lieber, ich weiß, wo jemand ist”, sagt Langenbucher: „Im ‚Thor’ hatten wir Ansprechpartner, die Stadt konnte Auflagen erteilen – das geht nun nicht mehr so einfach.” Die städtische Gewerbeaufsicht hatte ab November ein Auge auf das „Thor” geworfen. Im Gastraum durften sich nicht mehr als 50 Besucher gleichzeitig aufhalten. Hagendorf musste von da an am Eingang Karten ausgeben.
am 29.04.2003 / in zitate & fakten
Drei Bilder von Vincent van Gogh, Pablo Picasso und Paul Gauguin, die aus einem Museum in Manchester gestohlen worden waren, sind gestern wiedergefunden worden. Nach einem anonymen Tipp entdeckte die Polizei die Werke hinter einer nicht mehr benutzten öffentlichen Toilette ganz in der Nähe der Whitworth Art Gallery, aus der sie in der Nacht zum Sonntag entwendet worden waren. Nach Angaben des Museums sind die Bilder durch Regen leicht beschädigt worden. An den Werken hatten der oder die Täter jeweils einen Zettel mit der Aufschrifft befestigt: „Wir haben nicht beabsichtigt, diese Gemälde zu stehlen, sondern wir wollten nur Missstände bei der Sicherheit des Museums offen legen.” Die Schätzungen zum Wert der Bilder bewegen sich zwischen 1,5 und sechs Millionen Euro.
am 28.04.2003 / in technik
das fallenlassen meiner (gmx) email adresse der ersten stunde brachte leider nur kurzfristig eine spürbare verringerung des spam aufkommens. eigene filter helfen schon lange nicht mehr. ab sofort vertraue ich nun doch auf fremde hilfe – spampal ist dahingehend meine erste wahl.
am 28.04.2003 / in linktipps / unter #graffiti
5 jahre molotow. grund für einen wettbewerb. einfach artworks einschicken und schon kann man gewinnen. die ersten fünf gewinner gibt es eine mini premiumdosen auflage mit eigenem namen.
am 28.04.2003 / in zitate & fakten
Zwei Kilometer vom Unglücksort in Safranija entfernt haben amerikanische Soldaten „UXO” („unexploded ordnance”) auf zwei Brückenpfeiler gesprüht. Doch nur wenige Iraker wissen, dass dies die englische Abkürzung für nicht explodierte Kampfmittel ist und kein spielendes Kind lässt sich davon abschrecken. Hier unter der Brücke war vor drei Wochen noch eine Stellung der irakischen Armee. Bei ihrer Flucht ließen die Soldaten ihre restliche Munition zurück. Wenige Meter weiter steht ein Armeelastwagen mit Mörsergranaten. Daneben liegen grüne Jacken und Hosen – die Soldaten hatten sich zuletzt auch noch ihrer Uniform entledigt.
am 26.04.2003 / in gedanken
kommentar in der ´file info´ (id3 tag) eines soeben gesoulseekten dom&roland set: „you´re a nerd for reading this„. *schmunzel*
am 26.04.2003 / in zitate & fakten
Das hat es noch nie gegeben in Deutschland: Die altehrwüdige Humboldt-Universität will im kommenden Wintersemester ihre Tore für Erstsemester schließen. 5000 Anwärter sollen nicht aufgenommen werden. Freie und Technische Universität greifen zu ähnlichen Maßnahmen und kündigen flächendeckende Zulassungsbeschränkungen an. Die drei Hochschulen reagieren damit auf geplante Sparmaßnahmen des Berliner Senats im Hochschulbereich, die mit jährlich rund 200 Millionen Euro alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen.