21.04.05 – coke dj culture @ kingbeatz, dresden

die zwei urvätern des dnb, fabio und grooverider, wurden vom amerikanischen brause-hersteller in den dresdner kingbeatz club geholt, gefolgt vom ebenso legendären mc rage sowie den djs metro [hard:edged] und sign [rookie of the year]. ein killer lineup also, mit dem kleinen manko, dass die party an einem donnerstag-abend stattfand. deswegen fiel es auch schwer einzuschätzen, ob sie ein erfolg wird. ich schwankte zwischen totalpleite oder rammelvoll. doch ich lag daneben.
als metro gegen zwölf sein set begann, war die tanzfläche schon zu großen stücken gefüllt und als fabio etwa eine stunde später übernahm, waren’s genug leute für dicke stimmung aber zu wenig für stresslevel. genau richtig sozusagen.
metro und fabio waren sich vom style her sehr ähnlich. deep rollend mit dicken bösen bässen. perfekt gemixt, aber ohne richtige abgehtunes. ein bisschen mehr abwechslung hätte da vielleicht gut getan. grooverider sparte anschließen nicht mit abwechslung sondern fischte aus allen substilen das passende raus und schickte mal ragga/jungle durch die boxen, mal technoid, mal jump-up. spätestens jetzt gingen alle ab, aber auf dauer wirkte die selection dann doch zu wahllos für mich.
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19.02.05 – kingbitch @ x-side club, dresden

Der X-Side Club lud (erstmals?) zum DnB Tanzen. In Kooperation mit der Kingbeatz Brigade stand ein zugfähiges DnB-Lineup rein aus lokalen DJs sowie ein Booty Bass / Breaks Floor auf dem Flyer. Eine interessante Mischung, die reichlich Anklang fand. Der Club an sich ist größer, als ich ihn mir vorstellte; und auch die Gästezahl war um einiges höher als von mir vorher vermutet. Also gute Voraussetzungen für eine fröhliche Nacht, in der ich „nur” die DJs Erazer und Jeff Smart erlebte, die beide ihre Sache mit gewohnt guten Sets durchzogen und die tanzende Meute gut im Griff hatten. Die kurzen Abstecher zum zweiten Floor überzeugten mich dagegen nicht so.
lineup & flyer
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29.01.05 – shynee @ kingbeatz, dresden

für die einstimmung sorgte an dem abend djane mystique, die endlich mal wieder jungle vibes rollen lassen hat. danach übernahm jeff smart, der sofort die bekannte techno boller schiene fuhr. die crowd dankte ihm, mir war es in dieser nacht zu hektisch. gegen halb vier übernahm der als mainact angekündigte dj shynee aus griechenland. sein mixing traf anfangs nicht immer den richtigen takt und seine selektion nicht immer meinen geschmack, aber er glänzte durch extrem schnelle plattenwechsel.
lineup & flyer
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15.01.05 – giana brotherz @ kingbeatz, dresden

die giana brotherz waren bereits zum dritten mal in dresden, davon das zweite mal im kingbeatz club und ich muss sagen, ich war nicht ganz so umgeblasen wie bei den vorherigen gigs. zum warmup gab sich jeff smart höchst selbst die ehre und legte die energie-latte bereits reichlich hoch. leider konnten die neuen tunes der gianas da nicht ganz mithalten. war mir stellenweise zu trancig und die richtige „ravekeule”“ fehlte mir. störend hinzu kamen technische probleme (verzerrter sound) und ein betrunkener dj g-smoke(?) der sinnfrei am masterfader cuttete. sein set im anschluß an den liveact überzeugte ebenfalls weder durch selection noch durch mixing.
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diese welt ist hässlich, sie könnte schöner sein

david voß, besser bekannt als faiser und u.a. verantwortlich für die flyer der kingbeatz sessions, will in seinem neusten projekt “beneath” aufzeigen, „wie es hinter den fassaden dieser welt aussieht, was sich hinter der maske verbirgt“.
was am ende rausgekommen ist, ist keineswegs „die erleuchtung“ – dafür aber ein ausgespochen cooles filmchen (14mb), was man sich ruhig mal ansehen sollte.

kingbeatz website

wenn in dresden drum´n´bass parties mit wirklich interessanten gästen steigen, dann steckt meistens die kingbeatz crew dahinter. durch seine guten kontakte kann dj jeff smart (kopf der bande) häufig auch sehr namhafte plattendreher für ein set in dresden gewinnen. aber bei webdesignern scheint er ein weniger glückliches händchen zu haben. denn die neue site, die seit heute online ist, kommt leider mit mehr baustellen und fehlern, als mit inhalt daher. und auch optisch kommt sie imo nicht an die qualität der flyer ran. schade eigentlich.