headphone fetish
am 14.10.2003 / in linktipps
zugegeben, frauen mit kopfhörern sehen auch nicht schlecht aus, aber zum headphone fetish reichts für mich nicht.
zugegeben, frauen mit kopfhörern sehen auch nicht schlecht aus, aber zum headphone fetish reichts für mich nicht.
… so die dresdner morgenpost vom 22.09.03 auf dem titelblatt über die „westberlin massive party“ von krasscore. keine frage, dass die stimmung agressiver war als sonst jede rap-party, aber massenschlägerei vor der dresdner scheune mit bis zu 400 leuten – angeblich alles besucher des konzertes, obwohl das gerade auf dem höhepunkt war? die sächsische zeitung im vergleich meldet eine kleine randalae mit etwa 17 personen, ohne direkte beteiligung der party.
boulevardjournalismus ruled eben doch! :(
„Wie in einem Polizeistaat” fühlt sich der Ingenieur Sanith Wijesinghe seit dem 11. September 2001 in den USA. Ausländische Studenten wagten nicht mehr, ihre Meinung zu sagen ? aus Angst, von der Bundespolizei FBI verhört zu werden, kritisiert der Doktorand für Luftfahrt und Weltraumtechnik am Massachusetts Institut für Technologie (MIT), einer der Eliteuniversitäten Amerikas. Sein Kommilitone Bilal Zuberi aus Pakistan musste dem FBI 45 Minuten lang Rede und Antwort stehen, um nicht noch kurz vor Ende seiner Doktorarbeit in Physikalischer Chemie des Landes verwiesen zu werden. […]
Dabei verhelfen ausländische Wissenschaftler und Studenten den USA maßgeblich zu ihrem Ruf als weltweiter Schrittmacher der Forschung. Am MIT bei Boston sind 39 Prozent aller graduierten Studenten aus dem Ausland. Landesweit werden fast ein Drittel aller Doktortitel und ein Viertel aller Diplome in Natur- und Ingenieurwissenschaften an Menschen ohne US-Staatsbürgerschaft vergeben. Mehr als ein Drittel aller amerikanischen Nobelpreisträger sind in einem anderen Land zur Welt gekommen, wie auch der gebürtige Schlesier Günter Blobel, der 1999 den Nobelpreis für Medizin erhielt.
Gleich neben der Tower-Brücke am Ufer der Themse in London schwebt US-Magier David Blaine (30) seit dem späten Freitagabend in einer Plexiglas-Box acht Meter über der Erde. Er will 44 Tage ohne Essen in dem zwei Mal zwei Meter großen Kasten ausharren. Etwa 4 000 Schaulustige stellten sich ein, um den Start von Blaines neuestem Stunt mit dem Titel „Above the Below” (Über dem Unteren) zu erleben. […]
Nach britischen Presseberichten dürfte Blaine in den 44 Tagen bis zum 19. Oktober etwa 20 Kilogramm abnehmen. Der Arzt Adam Carey, der ihn kurz vor Beginn des Abenteuers untersuchte, sagte dem „Daily Telegraph” (Sonnabendausgabe): „Vom medizinischen Standpunkt aus kann ich das nicht gut heißen. Persönlich denke ist, er ist ein bisschen verrückt.”
Jetzt ist er so richtig in seinem Element: Kai Simons, Biologe und Genetiker, taucht tief in die Zelle ein. In Gedanken folgt er dort winzigsten Kanälen, Flüssen, Seen und Schleusen ? das sind die Zellmembranen, sagt er locker. Bildlicher geht es kaum. Und die Darstellung vom Innersten des Lebens fasziniert – ihn selbst auch. Kai Simons, Direktor des Dresdner Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik, ist so gar nicht der gesetzte Professor.
„Wir haben in der Zellmembran kleine Flöße, die sich vorwärts bewegen”, sagt Simons und langt mit den Händen danach, als könne er sie festhalten. Genau das will er auch, mit Chemie. „Auf diesen Flößen sitzen Proteine, die weitergeschickt werden.” Also Eiweißbausteine, die so ziemlich alle Funktionen oder Fehlfunktionen im Organismus steuern. Es sind die Schalter des Lebens. „Diese Flöße spielen damit die zentrale Rolle bei vielen Krankheiten”, erklärt Simons und nennt Alzheimer, Aids, Asthma, aber auch Schnupfen und Grippe. „Die Liste ist lang.”
so richtig verstehe ich die party (-macher) mentalität in mannheim nicht. besteht das lineup mal ausschließlich nur aus deutschen künstlern, müssen gleich 44 djs, 14mcs und drei live acts(!!) herhalten. dass qualität unter quantität meist leidet scheint kein argument.
Spinnen die Finnen?, könnte reimend fragen, wer eine Liste der in diesem Jahr ausgerichteten „Weltmeisterschaften” bei den Nordeuropäern studiert. Darin nehmen sich die 4. Welttitelkämpfe im Handy-Weitwurf in Savonlinna fast normal aus, wenn man die Weltmeisterschaften im Dauersitzen auf einem Ameisenhaufen dagegenhält. Diese Veranstaltung konnte es an Schmerzhaftigkeit, nicht aber an Anziehungskraft mit der Weltmeisterschaft im Sauna-Dauersitzen aufnehmen, bei der in Helsinki um die Wette geschwitzt wurde.
Die wiederum zog immer noch weniger Zuschauer an als die 12. WM im Schlammfußball in den Sümpfen von Hyrynsalmi, wo Tausende die Akteure permanent in Bewegung sahen. Wer stehen blieb, musste mit dem sofortigen Versinken rechnen. Zu den größten Zuschauermagneten aber wurden die 8. Weltmeisterschaft für „Luftgitarristen” in Oulu und die 12. Weltmeisterschaft im Frauentragen. In Sonkajärvi bejubelten und belachten 11 000 Zuschauer an zwei Tagen Vor-, Zwischen- und Endläufe durch einen Wassergraben und über ziemlich hohe Hürden.
Seit zehn Jahren ist Frau Debus, die aus einer christlichen Familie in Bethlehem stammt, deutsche Staatsbürgerin. Eine zweite Staatsangehörigkeit besitzt sie nicht. Dreimal besuchte Jacqueline Debus seitdem mit ihrem deutschen Pass ihre Angehörigen in der Heimat. Problemlos. Auf Grund der unsicheren Lage im Nahen Osten verzichtete sie jedoch in den zurückliegenden vier Jahren auf solch eine Reise. Weil ihre Mutter nunmehr aber schwer erkrankt ist, reiste Frau Debus mit Adrian am 31. Juli nach Bethlehem. In der Tasche bereits das Rückflugticket mit El Al für den 21. August.
Das ist inzwischen längst verfallen. Bereits bei der Einreise konfrontierten die israelischen Behörden Jacqueline Debus mit der Feststellung, dass ihre Ausreise vom Tel Aviver Flughafen Ben Gurion nicht sicher sei. Der Grund: Im Computer hatten die Beamten eine 20 Jahre alte Identitätsnummer (ID) von Jacqueline Bassil, wie ihr Geburtsname lautet, entdeckt. Damit stand für die israelischen Behörden fest: Die Frau ist Palästinenserin, unabhängig von ihrer deutschen Staatsbürgerschaft, und wird als solche behandelt. Was heißt: Sie benötigt palästinensische Papiere, mit denen sie dann jedoch nicht von Tel Aviv, sondern vom jordanischen Amman aus die Heimreise antreten kann.
haha, wie geil – und hoffentlich nicht ernst gemeint. die vagina oder der „lutsch mund” für unterwegs. in drei farben erhältlich und mit gebrauchsanweisung.
„we have seen the future and it is big. the american motor scooter is back …”