portable scratching for everyone
am 21.05.2007 / in zeugsplattenspieler, fader und box in einem gehäuse = scratchophonic. bisher allerdings nur als prototyp.
plattenspieler, fader und box in einem gehäuse = scratchophonic. bisher allerdings nur als prototyp.

dubstep mal wieder. :-) skratch vom hiddentrack store kündigt eine neue party reihe an: „dubolution“. schwerpunkt ist dubstep mit einflüßen aller angrenzenden stile wie natürlich dub, aber auch hiphop und drum’n’bass. zum auftakt kommen scuba (aka paul rose) vom britischen label hotflush recordings, the lexxus aus san francisco sowie robotic aus dem berliner freakcamp nach dresden ins puschkin. lokalen support leisten skratch, das firesound system und bronco teddy.
wer boxcutter damals live in dresden verpasst hat, kann sich hier einen aktuellen live mitschitt laden. wunderbar sphärisch – und wem dubstep bisher zu düster und zu „heavy“ war, bekommt hier eine geeignete alternative.
„fotografien kleiner welten“ nennt frank kunert seine fotografische umsetzung verschiedener wort- und gedankenspiele. die aufnahmen sind weder am computer manipuliert oder montiert sondern werden als modelle gebat und dann fotografiert. derzeit sind einige aufnahmen im art und form auf der bautzner str. zu besichtigen.

jeff smart geht zum zweiten mal mit seinem „wheels of djs“ an den start. das konzept ist wirklich ungewöhnlich und vor allem sehr lustig. trifft dafür aber bei den jungen hardcore drum’n’bass heads nur auf geringe begeisterung: 15 dresdner drum’n’bass djs werden durchs glücksrad an die plattenteller gelost, somit sind style und mischung absolut zufällig. abwechslung garantiert.
bei der „samstagabendpartygala“ ist dresscode erwünscht (aber nicht pflicht). und das ist der punkt, wo es spätestens lustig wird. wenn man die leute, die man bisher nur in den üblichen streetware whatever klamotten kennt, mal im feinen zwirn tanzen sieht und man sich in der vip lounge beim sekt unterhält ist das zwar bescheuert, aber witzig.
heute kommt in der sendung tracks um 23.35 uhr auf arte ein dubstep special.
Ein minimalistischer Zeitlupen-Instrumental-Sound mit peitschenden Beats und tiefen, von Reggae beeinflussten Bässen walzt sich durch den urbanen Dschungel Londons. Im Windschatten von 2Step,Grime und UK HipHop hat sich aus der Asche von Jungle/Drum’n’Bass und Breakbeats ein zweiter urbaner Rave-Hybrid entwickelt: Dubstep.
(via dnbszene)
update: auf youtube ist der ausschnitt inzwischen natürlich auch schon zu finden.
der wochenendweggehtipp enthält diesmal keine aufforderung zum ungehemmten durch-die-nacht-tanzen. vielmehr sei auf die am sonnabend und sonntag in der scheune stattfindende veranstaltung datenspuren hingewiesen. in ca. 20 vorträgen und diskussionsrunden beleuchtet der dresdner chaos computer club zahlreiche aspekte aus dem themenfeld privatsphäre und datenschutz. die aktuellen entwicklungen bieten derweil jede menge gesprächspotential, so dass es sicherlich außerordentlich interessant wird. der eintritt zu allen veranstaltungen ist frei.