21.04.05 – coke dj culture @ kingbeatz, dresden

die zwei urvätern des dnb, fabio und grooverider, wurden vom amerikanischen brause-hersteller in den dresdner kingbeatz club geholt, gefolgt vom ebenso legendären mc rage sowie den djs metro [hard:edged] und sign [rookie of the year]. ein killer lineup also, mit dem kleinen manko, dass die party an einem donnerstag-abend stattfand. deswegen fiel es auch schwer einzuschätzen, ob sie ein erfolg wird. ich schwankte zwischen totalpleite oder rammelvoll. doch ich lag daneben.
als metro gegen zwölf sein set begann, war die tanzfläche schon zu großen stücken gefüllt und als fabio etwa eine stunde später übernahm, waren’s genug leute für dicke stimmung aber zu wenig für stresslevel. genau richtig sozusagen.
metro und fabio waren sich vom style her sehr ähnlich. deep rollend mit dicken bösen bässen. perfekt gemixt, aber ohne richtige abgehtunes. ein bisschen mehr abwechslung hätte da vielleicht gut getan. grooverider sparte anschließen nicht mit abwechslung sondern fischte aus allen substilen das passende raus und schickte mal ragga/jungle durch die boxen, mal technoid, mal jump-up. spätestens jetzt gingen alle ab, aber auf dauer wirkte die selection dann doch zu wahllos für mich.
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13.04.05 – every wednesday @ jamm, london

der besuch des jamm war, nach der bar rumba beim letzten london aufenthalt, meine zweite party in der geburtsstadt des dnb. anders als die bar rhumba, die im „touri-viertel” liegt, befindet sich der jamm club in brixton, einem im süden londons gelegenen viertel mit größtenteils schwarzer bevölkerung. demzufolge fanden sich an diesem mittwoch-abend fast nur einheimisches publikum in der „villa” ein – und das leider nicht sehr zahlreich.
die übersichtliche crowd wurde anfangs back2back von zwei nachwuchs-djs bespielt. danach folgte ein weiterer mir unbekannter dj, der seine sache wesentlich besser machte. im anschluß übernahm bis zum ende um 2am niemand geringeres als dj ink von renegade hardware. er spielte größtenteils einen sehr dubbigen style, gemischt mit dem ein oder anderen amen geballer oder technoid gebrettere.
so richtig party stimmung kam leider nicht auf. dazu fehlten einfach ein paar mehr leute. doch wirklich enttäuscht ging ich auch nicht nach hause, denn die beschallung des floors war sagenhaft. ein tief, tiefer bass kümmerte sich um die massage des magen und ein klaren und lauter sound versöhnte die ohren.

02.04.05 – brainstorm no4 @ whatever, dresden

das erste wochenende im monat gehörte wie üblich dem „brainstorm”. bei der vierten party dieser serie hatte miss redflower die adrenalinjunkies vom bodensee eingeladen. dass die jungs nicht gerade den härtesten sound fahren, passte zwar gut ins whatever, wo diesmal die veranstaltung stattfand, doch die frage, ob diese kombination genügend leute locken würde, stellte sich anfangs berechtigt. nur langsam füllte sich das ehemalige trafo-häuschen. stück für stück kamen dann doch noch genügend gäste und als sich später die hüften der anwesenden zum tanzen lockerten, wurde es tatsächlich eine kleine feierei.
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