Furchtbare Zahlen und Fakten werden im Kontext des Kongo-Konflikts bekannt.

Kriegerische Auseinandersetzungen gibt es in dem Land seit Jahren. In der Region um die Stadt Bunia, Provinz Ituri, liefern sich Milizen der verfeindeten Volksgruppen Hema und Lendu in der Provinz Ituri brutale Kämpfe. Seit 1998 sollen dabei rund 50 000 Menschen ums Leben gekommen sein. Insgesamt starben während des Kongo-Krieges rund drei Millionen Menschen.
Die Milizen im Nordosten Kongos haben nach UN-Angaben rund zehntausend Jungen und Mädchen als Kindersoldaten in den Kampf geschickt. Kinder stellten rund ein Drittel der Soldaten in der Region, kritisiert Unicef, einige seien jünger als zehn Jahre.

Eingeschränkter Service ist ja schön und gut – das ist jedoch eine große Frechheit.

Statt in Berlin-Schönefeld endete am vergangenen Sonntagabend für mehr als 100 Passagiere des Billigfluganbieters Ryanair die Rückreise aus London in Dresden. Wegen Turbulenzen hatte das Flugzeug nicht in Berlin-Schönefeld landen können und war weiter in die sächsische Landeshauptstadt geflogen. Dort wurde den Passagieren nach einer Stunde mitgeteilt, dass sie auf eigene Kosten die Heimreise antreten müssten. […] Einige Passagiere bekamen ihr Gepäck rechtzeitig und erwischten die letzte S-Bahn nach Dresden. Doch der letzte Zug Richtung Berlin war längst abgefahren. Der nächste Zug fuhr erst wieder gegen 6 Uhr morgens.

Bombenanschlag vereitelt.

Der Dresdner Hauptbahnhof ist möglicherweise nur knapp eine Katastrophe entgangen: Bei einem am Wochenende auf einem Bahnsteig gefundenen Koffer handelte es sich um eine Bombe. Wie ein Sprecher am Montag in Dresden mitteilte, hat der Koffer sowohl Sprengstoff als auch eine Zündschnur und eine Zündeinrichtung gehabt. Im Falle einer Explosion hätte der Sprengsatz viele Reisende töten können.

so nah war´s noch nie

soeben dieses aus der tagesschau erfahren.

Der Dresdner Hauptbahnhof ist möglicherweise nur knapp einem Terror-Anschlag entgangen: Bahnmitarbeiter hatten am Freitagabend an Gleis 14 einen abgestellten Reisekoffer entdeckt und daraufhin die Polizei alarmiert. Wie das Landeskriminalamt Sachsen am Montag mitteilte, handelte es sich bei dem Fundstück um einen Sprengsatz, der viele Menschen hätte verletzen oder töten können.

Die Produkte von Gefängnis-Werkstätten werden nun professionell vermarktet.

An seiner Arbeitsstelle ist Axel Schlieben immer nur Gast. Morgends muss er sich an der Pforte anmelden. Seine Dokumente werden geprüft, er bekommt jeden Tag einen neuen Besucherausweis. Was wie Schikane klingt, ist für den 40-jährigen Vertriebsfachmann inzwischen Routine. „Ich empfinde kein beklemmendes Gefühl mehr”, sagt der Dresdner. Seine Arbeitsstelle – das sind die sächsischen Gefängnisse. Doch Schlieben ist kein Häftling auf Freigang und auch kein Wächter. Seit zwei Wochen hat er einen bundesweit einmaligen Auftrag – er kümmert sich als Außendienstler hauptberuflich um die Vermarktung von Knastprodukten.

In Indonesien lassen sich Förster von Elefanten unterstützen.

Die Naturschutzbehörde von Nord-Bengkulu hat 28 Elefanten beigebracht, die Holz-Wilderer in die Flucht zu schlagen. Nach einem Bericht der „Jakarta Times” greifen die Tiere an, wenn sie das Geräusch von Kettensägen hören. Meistens würden die Holzfäller flüchten, wenn ein Elefant auf sie zukomme, zitierte das Blatt den Leiter der Behörde, Agus Priambidu. Dem Bericht zufolge hat das Pilotprojekt, das 2002 begann, gute Erfolge – der illegale Holzeinschlag sei zurückgegangen.

War der Irak-Krieg der Beginn eines neuen Wettrüstens?

„Es steht zu befürchten, dass die Rückkehr zum Krieg als gewöhnliches Mittel der Politik eine neue Dynamik der Rüstungen hervorbringt”, sagte Corinna Hauswedell vom International Center for Conversion (BICC) bei der Vorstellung des Friedensgutachtens 2003 gestern in Berlin. Bei der Bekämpfung des transnationalen Terrorismus seien militärische Mittel kontraproduktiv und allenfalls begrenzt hilfreich. Der „Angriffskrieg gegen den Irak und seine Inszenierung durch die neokonservative Administration des US-Präsidenten George W. Bush haben die Weltöffentlichkeit aufgebracht und die internationalen Beziehungen nachhaltig erschüttert”. Es scheine, als gerate gut zehn Jahre nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes auch die westliche Welt aus den Fugen.