Star-Designer Luigi Colani schwärmt bei einer Ausstellungseröffnung vom Mini-Auto zum Selberbasteln.

Angesichts drohender Rohstoffknappheit seien die Autos zu groß – und nebenbei auch noch zu schnell. „Im Zuge der europäischen Harmonisierung bekommen wir auch bald die 130-Stundenkilometer-Grenze”, ist sich der Design-Senior sicher. „Und die bauen immer dickere Autos”, wütet er. Doch ein echter Colani hat auch für dieses Problem eine Lösung. „Durch das Trabi-Basteln sind die Ostdeutschen sehr geschickte Autospezialisten geworden”, glaubt er. Warum also nicht einen Kleinwagen entwickeln, der auf Wunsch auch per Kiste in Einzelteilen geliefert und vom Käufer zusammengeschraubt wird. Der Entwurf für den Kit-Car ist schon fertig, der Wagen soll weniger als zwei Liter schlucken und als Bausatz nur etwa 2500 Euro kosten.

Leider noch immer aktuell: Unruhen aufgrund verschiedener Hautfarben.

Bei Ausschreitungen nach dem Tod eines von der Polizei verfolgten Schwarzen sind in einer Kleinstadt im US-Staat Michigan mindestens zehn Menschen verletzt und sieben weitere festgenommen worden. Etwa 300 Menschen beteiligten sich an den Krawallen in Benton Harbor, bei denen in der Nacht zum Mittwoch mindestens fünf Häuser und fünf Autos in Brand gesetzt wurden. Die Behörden riefen den Notstand aus. Bei Bedarf kann damit die Nationalgarde angefordert werden.

Sich zuviele Termine fürs Wochenende vorzunehmen, bringt mehr Stress als Erholung.

Zudem löst das Überangebot an Unterhaltungsmöglichkeiten häufig das Gefühl aus, trotz aller Aktivität etwas zu verpassen. Die Menschen sollten lernen, bewusster mit Zeit umzugehen und sich von dem Glauben befreien, alles mitmachen zu müssen. Wenn ich fünf Euro im Portemonnaie habe, weiß ich automatisch, davon kann ich ich mir weder einen Schrank noch Klamotten kaufen, es kann einfach nicht reichen. Diese Erkenntnis auf die Zeit zu übertragen, könnte schon helfen.

Immer schön am Limit, egal was geladen wurde.

Die Angst eines rasenden LKW-Fahrers vor einem Strafzettel hat gestern fünf Kälbern das Leben gekostet. Der Fahrer des Tiertransporters war mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Bundesstraße 169 bei Zeithain unterwegs, als er einen Blitzer entdeckte und kräftig auf das Bremspedal trat, wie die Polizei mitteilte. Von der Wucht wurden die fünf Jungtiere, die sich auf der Ladefläche des Transporters befanden, durch die Bordwand hindurch auf die Straße geschleudert. Zwei Tiere starben sofort, die übrigen wurden notgeschlachtet.

Wenn fernsehen anstrengend wäre.

Rasten kostet Zugvögel offenbar mehr Energie als Fliegen: Bei ihrem Zug im Frühling benötigen Drosseln doppelt so viel Energie als im Flug, beobachteten amerikanische Forscher. Über ihre Entdeckung berichten sie in der Fachzeitschrift „Nature”. Die Wissenschaftler um Martin Wikelski von der Princetown-Universität in New Jersey verfolgten einige der Vögel während eines nächtlichen Wanderflugs. Anhand von Blutproben konnten sie nach dem Wiedereinfangen der Tiere deren Energieverbrauch berechnen.

Mal wieder sorgt ein Prominenter im Zusammenhang mit Drogen für Schlagzeilen.

Die bei den Drogen-Ermittlungen gegen den TV-Moderator Michael Friedmann beschlagnahmten Päkchen enthielten Reste eines Kokain-Gemisches. Dies teilte die Berliner Justiz nach einer Analyse am Freitag mit. Justizsprecher Björn Retzlaff ließ offen, ob sich der Verdacht gegen den Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden damit erhärtet habe. Genaueres erhoffen sich die Ermittler von einer Haar-Analyse. Das Ergebnis wird vermutlich am Ende kommender Woche vorliegen. Friedmann äußerte sich weiterhin nicht zu den Vorwürfen.

Taktik der Polizeieinsätze zur BRN

Im Vorfeld der Bunten Republik Neustadt, Dresdens schönstes aber auch umstrittenstes Straßenfest, gibt es zahlreiche Diskussionen um die Taktik der Polizeieinsätze.

Laut Studien soll manche Menschen schon das Grün der Uniform aggressiv machen. In Hamburg werden deshalb neu designte, blaue Uniformen eingeführt. Doch manchmal ist es auch nur der kleine Schritt aufeinander zu, der Eskalation verhindert. Thomas Kressmann: „Es war im vergangenen Jahr am Ende eine andere Strategie zu erkennen: Helm ab und unaufdringlich anwesend sein. Das hat ganz gut funktioniert.” Thomas Kressmann ist freischaffender Schauspieler und auch bekennender Neustädter.