Ach ja, das gibts ja auch noch.

Ob Glückwunsch oder Beileid: Wer früher etwas sehr Wichtiges mitzuteilen hatte, der schickte ein Telegramm. Doch neue technische Möglichkeiten wie E-Mail und SMS machen die Depesche zum Auslaufmodell. Die Deutsche Post will die Übermittlung von Telegrammen deshalb in nächster Zeit einstellen. Aber schon jetzt ist die über viele Jahrzehnte schnellste Form der Nachrichtenübermittlung Geschichte: Der Briefträger bringt die Botschaft nicht mehr sofort, sondern erst mit der normalen Postzustellung am nächsten Werktag ins Haus.

Mit Geräuschen gegen den Fehlerteufel.

Britische Informatiker wollen Computern das Musizieren beibringen, um Fehler in der Programmierung zu finden. Wohlklingende Rechner sollen simulieren, dass alles in Ordnung ist. Schlampereien in der Programmierung machen sich dagegen durch Missklänge oder unerwartete Melodien bemerkbar, berichtet die Universiät Northumbria. Forscher der Universität haben Befehlsfolgen in der Rechnersprache „Pascal” mit bestimmten Klängen versehen. Das ermöglicht einem Programmierer, sich nach getaner Arbeit im Sessel zurückzulehnen, um seinem frisch getippten Computercode zu lauschen.

Mit gutem Beispiel vorran.

DGB-Chef Michael Sommer, wird berichtet, hat etwas für die Effektivität getan. Beim gewerkschaftlichen Maifest verzichtete er vor dem Buffet auf die – eigentlich übliche – langatmige Ansprache. In Deutschland, so Sommers einzige Feststellung, gingen durch Grußworte mehr Arbeitsstunden verloren als durch Arbeitskämpfe. Guten Appetit.

new dance band on the block

genauso wenig wie dynamo dresden, das fußball team, mich auf dem spielfeld begeistert, beeindruckt mich die musik der walisischen popgruppe dynamo dresden. bin nur einigermaßen erstaunt, dass sich eine band so nennt. bei dotmusic kann man dazu was sehen und hören.

Eine kleine Anekdote aus der Rubrik Unterhaltung.

Auf einem großen Empfang begegneten sich einmal der Schauspieler und Regisseur Charles Chaplin und der Nobelpreisträger Albert Einstein. Einstein, der Chaplin sehr bewunderte, sagte zu ihm: „Ihre Kunst ist Ihre geniale Einfachheit. Jedes Kind der Welt verteht Sie!” Worauf Chaplin erwiderte: „Aber Ihre Kunst ist noch viel genialer. Jeder bewundert Sie, und kein Mensch versteht Sie!”

Wie war das doch gleich mit dem Geld und dem Glück?

Eine dänische Studentin muss ihre Ehrlichkeit nach dem Auffinden von umgerechnet 84000 Euro teuer bezahlen. Sie gab das in einem Müllcontainer gefundene Bargeld ohner Zögern bei der Polizei ab. Auf den Finderlohn (8400 Euro) soll sie nun Einkommenssteuer zahlen. Darüber hinaus wird ihr der Gesamtbetrag des Finderlohns auf ihr staatliches Stipendium angerechnet.

Im Dresdener Szeneviertel Neustadt kann man nicht nur feiern, sondern auch arbeiten.

Die Neustadt verfügt mittlerweile über ein enormes Wirtschaftspotenzial: 3600 Beschäftigte arbeiten zurzeit im Sanierungsgebiet Äußere Neustadt in 1300 Unternehmen, vom Ein-Mann-Betrieb bis zum Großunternehmen Dental-Kosmetik. Insgesamt 285 Einzelhandelsgeschäfte, 144 Gaststätten, 4400 Dienstleistungseinrichtungen und 29 Industriebetriebe sind hier ansässig. 50 Prozent der Kunden kommen aus der Neustadt, die andere von außerhalb.

politisch unkorrektes schuhwerk?

88 footwear hab´ grad eben entdeckt, dass es ein skate schuh label names 88 footwear gibt. auch wenn dies höchst sicherlich nichts mit braunem gedankengut zu tun hat, wundert es mich doch ein wenig, dass modebewusste nazis noch nicht vom nb dahin gewechselt sind.

Über Schock-Rocker Marylin Manson und seine Rolle im Doku-Film „Bowling for Columbine”.

Dann kam Moores Dokumentation. Manson entwarf kühl analysierend das Bild einer vom Fernsehen verunsicherten Gesellschaft, die ihre Ängste mit Konsum betäubt, aber jeden, der anders ist, zur besten Sendezeit ins Rampenlicht zerrt. Seither wird Manson – zu seiner Überraschung – differenzierter gesehen: „Dass die Leute meinen, ich sei der klügste Kopf im ganzen Film, zeigt, wie dumm der Rest der Welt ist. Ich habe nur gesagt, was offensichtlich ist. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die dir einredet, du kannst berühmt werden. Nicht indem du etwas erschafft, sondern es zerstörst.”