Durch eine fragwürde Big-Brother Kopie soll eine Dresdner Einkaufsstraße wieder belebt werden.

„Wir überlegen andauernd, wie wir die Haupstraße wieder beleben können”, sagt Dirk Hartmann, Abteilungsleiter Gewerbe bei der WoBa Nordwest. Und so werden heute in zwei Wochen zehn Menschen in einen Eck-Laden auf der Hauptstraße einziehen. Die Räume hinter der großen Fensterfront werden noch präpariert. „Bis auf das Klo und die durch Milchglasscheiben geschützte Dusche wird alles zu sehen sein”, sagt Hartmann. Ziel der fünfwöchigen Aktion sei es, die Gewerbeflächen der Hauptstraße zu beleben, sie auch für junge Menschen wieder attraktiv zu machen.

Kommen wir nun zur Auswertung des Kriegsgeschehen.

Nach schwer nachprüfbaren Angaben beider Kriegsparteien ergeben sich folgende Opferzahlen: über 600 getötete und mehr als 4000 verletzte irakische Zivilisten; mehrere tausend getötete irakische Soldaten. Die US-Streitkräfte beklagen 96 tote Soldaten, die Briten 30. Acht US-Soldaten werden vermisst, sieben sollen gefangen sein. Zehn Journalisten starben, zwei werden vermisst.

irak-krieg

einfach, kurz und verständlich auf den punkt gebracht:

kontroverser, kapitalistischer, faschistischer, redundanter, primär destruktiver, sekundär definitiv die asozial liberierenden Bagdadis pulverisierender, geheuchelt demokratisierender und zivilisierender nicht lizensierter, iluminierender Präventivschlag inklusive fiktivem integrierten unbekannten unkalkulierbarem, undefinierbaren, illegalen milzbrandverseuchter indiskutablen, atomaren Kollateralschaden

aus mzee.com

Anläßlich seiner Austellung im Dresdner Regierungspräsidium werden Sebastian Krügers Karrikaturen beschrieben.

Auch unsere übrige „politische Elite” tummelt sich ausnahmsweise im Gang der Bezirksverwaltung: Stoiber mit mokant hochgezogenem Mundwinkel ist personifizierter Aschermittwoch. Merkel mit Hängegusche und in die weite Ferne schweifendem Strateginnenblick weckt erbarmungslos unser Mitgefühl. Westerwelle mit extrem hoher, aber nur daumenbreiter Stirn gleicht dem Fernsehstar Alf, ist nur deutlich häßlicher als der. Fischer hat von den Mühen der Diplomatie übermüdete Äuglein und zieht einen Flunsch, als sei er bei der Wahl zum Gutmenschen des Jahres wieder nur Zweiter geworden.

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die kleine dresdner kneipe „blue note” wird wegen ihres namen verklagt.
auf ihrer website heißt es nur: „da uns der amerikaner verbietet, den namen blue note weiterhin zu nutzen, sehen wir uns gezwungen, einige namentliche änderungen durchzuführen. […] ebenfalls sind wir leider gezwungen, einen nicht unbeträchtlichen betrag an des amerikaners anwaltskanzlei zu überweisen. wenn jemand helfen möchte, sind wir sehr dankbar für spendengelder.”
die sz weiß mal wieder ein bischen mehr.

Um den Dresdner Neumarkt, dem Platz vor der zur Zeit neu entstehenden Frauenkirche, gibt es seit Jahren Streitereien.

Kaum ein anderer Platz in der Stadt ist historisch so bedeutsam wie dieser. Kaum ein anderer ist so mit Emotionen beladen. Seit Jahren streiten Architekten und Investoren, Denkmalpfleger und Heimatschützer, wie er bebaut werden sollte. Ganz neu, ganz alt, und wenn ja, wie alt? Oder darf es auch eine Mischung sein von Giebelzier und Glasfassade? Zu welchen Teilen? Selbst um die alten Steine der Kellermauern wird gerungen mit einer Leidenschaft, wie sie wohl nur in Dresden denkbar ist. Kostbarer Spätbarock, sagen die einen; nicht kostbar genug, meinen die anderen.