Ein großer Dresdner Nazi-Treff konnte endlich geschlossen werden.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickt Wolfgang Langenbucher, Chef des Pieschener Polizeireviers, auf das Ende des „Thor”. Zum einen hofft er, dass nun in Übigau Schluss ist mit nächtlichen Polizeieinsätzen, der Kontrolle von verbotenen Skinhead-Konzerten, Übergriffen aus der links-autonomen Szene und der gleichen mehr. „Andererseits ist es mir lieber, ich weiß, wo jemand ist”, sagt Langenbucher: „Im ‚Thor’ hatten wir Ansprechpartner, die Stadt konnte Auflagen erteilen – das geht nun nicht mehr so einfach.” Die städtische Gewerbeaufsicht hatte ab November ein Auge auf das „Thor” geworfen. Im Gastraum durften sich nicht mehr als 50 Besucher gleichzeitig aufhalten. Hagendorf musste von da an am Eingang Karten ausgeben.

Kunstdiebe mit guten Absichten.

Drei Bilder von Vincent van Gogh, Pablo Picasso und Paul Gauguin, die aus einem Museum in Manchester gestohlen worden waren, sind gestern wiedergefunden worden. Nach einem anonymen Tipp entdeckte die Polizei die Werke hinter einer nicht mehr benutzten öffentlichen Toilette ganz in der Nähe der Whitworth Art Gallery, aus der sie in der Nacht zum Sonntag entwendet worden waren. Nach Angaben des Museums sind die Bilder durch Regen leicht beschädigt worden. An den Werken hatten der oder die Täter jeweils einen Zettel mit der Aufschrifft befestigt: „Wir haben nicht beabsichtigt, diese Gemälde zu stehlen, sondern wir wollten nur Missstände bei der Sicherheit des Museums offen legen.” Die Schätzungen zum Wert der Bilder bewegen sich zwischen 1,5 und sechs Millionen Euro.

opensource spam filter

das fallenlassen meiner (gmx) email adresse der ersten stunde brachte leider nur kurzfristig eine spürbare verringerung des spam aufkommens. eigene filter helfen schon lange nicht mehr. ab sofort vertraue ich nun doch auf fremde hilfe – spampal ist dahingehend meine erste wahl.

einsam

seit gestern ist meine freundin für drei monate in england. ob das gut oder schlecht für dieses log hier ist, wird sich noch herausstellen. erwähnt sei es nur aus statistischen gründen.

dosenkunst

5 jahre molotow. grund für einen wettbewerb. einfach artworks einschicken und schon kann man gewinnen. die ersten fünf gewinner gibt es eine mini premiumdosen auflage mit eigenem namen.

Irak nach dem Krieg.

Zwei Kilometer vom Unglücksort in Safranija entfernt haben amerikanische Soldaten „UXO” („unexploded ordnance”) auf zwei Brückenpfeiler gesprüht. Doch nur wenige Iraker wissen, dass dies die englische Abkürzung für nicht explodierte Kampfmittel ist und kein spielendes Kind lässt sich davon abschrecken. Hier unter der Brücke war vor drei Wochen noch eine Stellung der irakischen Armee. Bei ihrer Flucht ließen die Soldaten ihre restliche Munition zurück. Wenige Meter weiter steht ein Armeelastwagen mit Mörsergranaten. Daneben liegen grüne Jacken und Hosen – die Soldaten hatten sich zuletzt auch noch ihrer Uniform entledigt.

Extremer Sparzwang führt zu dramatische Maßnahmen. Fraglich, ob das der richtige Weg ist.

Das hat es noch nie gegeben in Deutschland: Die altehrwüdige Humboldt-Universität will im kommenden Wintersemester ihre Tore für Erstsemester schließen. 5000 Anwärter sollen nicht aufgenommen werden. Freie und Technische Universität greifen zu ähnlichen Maßnahmen und kündigen flächendeckende Zulassungsbeschränkungen an. Die drei Hochschulen reagieren damit auf geplante Sparmaßnahmen des Berliner Senats im Hochschulbereich, die mit jährlich rund 200 Millionen Euro alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen.

Die Erklärung, warum Sherpas, die unentbehrlichen Helfer bei Achttausender-Besteigungen, so leistungsfähig sind.

Im 15. Jahrhundert ist das Volk der Sherpas von Osttibet in das Everestgebiet eingewandert. Sie siedelten sich in Höhen zwischen 3500 und 4500 m an und machten das Land urbar. Die Mehrzahl der Sherpas arbeitet heute noch in der Landwirtschaft oder als einfache Träger. Die stärksten und intelligentesten steigen mit den Expeditionen auf die höchsten Berge. Die Sherpas haben sich im Laufe der Jahrhunderte an das Leben in der Höhe angepasst. Ihr Blut kann mehr Sauerstoff aufnehmen. Sie haben uns gegenüber sozusagen 4000 Höhenmeter Vorsprung.

Nahezu unglaubliches über ein amerikanisches Wunderkind, welches Präsident werden möchte.

Seine erste Mathematikaufgabe löster er mit 14 Monaten. Im Alter von zwei Jahren entschied sich Gregory Robert Smith für ein Leben als Vegetarier. Im Kindergarten erklärte er seinen Kameraden die Photosynthese, und mit neune Jahren machte er den Schulabschluss. Gregory, das Wunderkind aus Richmond im US-Staat Virginia, gründete eine internationale Jugendorganisation und wurde zwei Mal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Nun – im Alter von 13 Jahren – macht er den Hochschulabschluss.