Kategorie: zitate

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Moslems werben für ihre Religion.

zitate  | 08.07.03, 18:48 | Kommentare Comments Off | TB  

Sie sehen sich als Repräsentanten eines friedlichen Islam - und wollen das die Dresdner wissen lassen. Der Religionswissenschaftler Abdul Basit Tariq versuchte gestern an einem Informationsstand auf der Prager Straße, die Passanten aufzuklären: „Liebe für alle, Hass für keinen”, heißt das Motto, das über den Gratis-Broschüren prangt.
„Der Islam ist keine kriegerische Religion”, müht sich Tariq, Vorurteile abzubauen. Der Geistliche ist Repräsentant der Ahmadiyya Muslim Gemeinde in Berlin und vertritt als Religionsvorsitzender auch die Belange von rund 100 Dresdner Moslems. „Wir sind eine Reformgemeinde”, sagt der aus Pakistan stammende Tariq, der deutscher Staatsbürger ist. Diese Strömung des Islam wird in seinem Herkunftsland weger der liberalen Ausrichtung unterdrückt.


Verdächtig an Stasi-Methoden erinnernde Befugnisse sollen Gesetz werden.

zitate  | 07.07.03, 20:45 | Kommentare Comments Off | TB  

Eine Mehrheit der Bundesländer will künftig Hausverwalter, Schlüsseldienste oder Schornsteinfeger als Amtshelfer beim großen Lauschangriff einsetzen, um Gespräche in Privatwohnungen leichter abhören zu können.
Die Landesjustizministerien hätten sich in einer Umfrage mehrheitlich dafür ausgesprochen, dazu eine gesetzliche Grundlage zu schaffen, sagte gestern ein Sprecher des Bundesjustizministeriums. Das Ministerium bezweifle aber, ob das „Heranziehen Dritter” verfassungsgemäß und notwendig sei. Wie der „Focus” schreibt, könnten mit der neuen Regelung Stadtwerke zum Beispiel den Strom für Alarmanlagen zeitweise ausschalten, damit Spezialisten ungestört in einer Wohung Wanzen installieren können. Bisher müssten sich Beamten komplizierte Legenden ausdenken.


Mit Verspätung und besoffen zum Gerichtstermin.

zitate  | 05.07.03, 12:58 | Kommentare Comments Off | TB  

Doch Louis macht keinen sehr klaren Eindruck. Es dauert nicht lange, da fragt Staatsanwältin Elke Borkowski besorgt, ob der junge Mann der Verhandlung überhaupt folgen könne: „Wie viele Biere haben Sie denn heute schon getrunken?”, will sie wissen. „Heute noch gar keins, aber gestern zehn halbe Liter”, antwortet der Angeklagte. Zuvor hatte er allerdings gesagt, er würde nur gelegentlich trinken. Borkowski zweifelt: „Sie scheinen das doch häufiger zu tun.” Bmerkungen über dessen starke Bierfahne folgen.
Louis M. zögert, dann sagt er mühsam, er wechsele gerade seinen Wohnsitz: „Da feiere ich erst, dass ich umziehe, und dann, dass ich umgezogen bin.” Etwa 30 Schüler im Saal, die bis jetzt Geduld bewiesen hatten, müssen laut loslachen.


Die europäischen Nachbarn wundern sich über das deutsche Müllsystem.

zitate  | 04.07.03, 09:03 | Kommentare Comments Off | TB  

Auch die Briten zahlen keinen Pfand auf Dosen. Auf der Insel wandert meist alles in den normalen Hausmüll, sogar Batterien. Die deutsche „Sortierwut” wird in Zeitungen des öfteren satirisch kommentiert. Der Manager Gordon Anderson aus London sagte kürzlich: „In Deutschland weiß man morgens immer gleich, welcher Wochentag es ist - man muss nur aus dem Fenster schauen: Montags ist Gelber-Tonnen-Tag, dienstags brauner…”


Och, Rauchen hab ich mir abgewöhnt, aber das mit dem Bier muss ja nicht sein.

zitate  | 03.07.03, 05:11 | Kommentare Comments Off | TB  

Viele Biertrinker in Deutschland müssen für ihre Lieblingsmarke in diesem Jahr mehr Geld auf den Tisch legen. Nach einer Reihe von Brauriesen gab gestern auch die zweitgrößte Brauereigruppe innerhalb Deutschlands, die Tochter der belgischen Interbrew-Konzerns, eine Bierpreiserhöhung bekannt.


Es gibt doch noch etwas, wo Dresden im Vorderfeld liegt.

zitate  | 02.07.03, 01:19 | Kommentare Comments Off | TB  

Die Dresdner zählen bundesweit zu den „Surf-Meistern”. Derzeit sind 59 Prozent aller Bewohner der Landeshauptstadt ab 14 Jahre online, wie aus einer Studie des Meinungsinstituts TNS Emnid hervorgeht. Damit lag die Landeshauptstadt im deutschen Vergleich auf Platz zwei. In Frankfurt/Main sind die Menschen mit einer Internet-Nutzung von 61 Prozent am häufigsten im Netz, hinter den Dresdnern rangiert Stuttgart mit 58 Prozent auf Platz drei.


Unfassbarer Fehler der Narkoseärztin brachte einer Frau 45 minütige Tortur.

zitate  | 01.07.03, 14:08 | Kommentare Comments Off | TB  

Eine Österreicherin hat im Krankenhaus „höllische Schmerzen” ausstehen müssen, weil sie ohne Narkose am Unterleib operiert wurde. Die Patientin sei vor einem halben Jahr im Landeskrankenhaus Klagenfurt während des Eingriffs aus der Narkose erwacht, weil die Anästhesistin den Narkoseschlauch falsch angeschlossen hatte, berichteten die Zeitungen am Montag übereinstimmend. Die Frau konnte sich jedoch nicht verständlich machen, weil ihr ein Muskel lähmendes Medikament verabreicht worden war.


Beim Baden die Vorfahrt genommen.

zitate  | 30.06.03, 21:22 | Kommentare Comments Off | TB  

Auf dem Ammelshainer See bei Naunhof (Muldentalkreis) ist am Sonnabend eine Schwimmerin von einem Schlauchboot der Wasserwacht überfahren worden. Die Motorschraube brachte der 57-Jährigen dabei Schnittwunden an Kopf und Körper bei, wie die Polizei mitteilte. Gegen den 19-jährigen Bootsführer wird nach diesen Angaben wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.


Firmenwohl durch „Vitamin G”.

zitate  | 28.06.03, 13:42 | Kommentare Comments Off | TB  

Die geschäftsfördernde Wirkung von Golf ist unbestritten. Nach einer repräsentativen „Capital”-Umfrage unter Top-Managern kommen in der EU zwei drittel aller Geschäfte über acht Millionen Euro zu Stande, weil die Partner zusammen gegolft haben. Jeder fünfte golfende Chef geht sogar soweit, dass er seinen sportlichen Rivalen absichtlich gewinnen lässt - in der Hoffnung einen guten Deal zu landen.


EU-Agrarreform auf den Weg gebracht.

zitate  | 27.06.03, 15:39 | Kommentare Comments Off | TB  

Mit der radikalsten Agrarreform ihrer Geschichte macht die Europäische Union Schluss mit den Fleisch- und Getreidebergen. Nach 17-stündigen Verhandlungen in Luxemburg beschlossen die EU-Agrarminister gestern einen Systemwechsel für die milliardenschweren Beihilfen, um die mit Steuergeldern finanzierte Überproduktion drastisch einzudämmen. Künftig sollen die Subventionen nicht mehr ausschließlich von der Produktionsmenge abhängig sein.


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