Kategorie: zitate
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Irak nach dem Krieg.
Zwei Kilometer vom Unglücksort in Safranija entfernt haben amerikanische Soldaten „UXO” („unexploded ordnance”) auf zwei Brückenpfeiler gesprüht. Doch nur wenige Iraker wissen, dass dies die englische Abkürzung für nicht explodierte Kampfmittel ist und kein spielendes Kind lässt sich davon abschrecken. Hier unter der Brücke war vor drei Wochen noch eine Stellung der irakischen Armee. Bei ihrer Flucht ließen die Soldaten ihre restliche Munition zurück. Wenige Meter weiter steht ein Armeelastwagen mit Mörsergranaten. Daneben liegen grüne Jacken und Hosen - die Soldaten hatten sich zuletzt auch noch ihrer Uniform entledigt.
Extremer Sparzwang führt zu dramatische Maßnahmen. Fraglich, ob das der richtige Weg ist.
Das hat es noch nie gegeben in Deutschland: Die altehrwüdige Humboldt-Universität will im kommenden Wintersemester ihre Tore für Erstsemester schließen. 5000 Anwärter sollen nicht aufgenommen werden. Freie und Technische Universität greifen zu ähnlichen Maßnahmen und kündigen flächendeckende Zulassungsbeschränkungen an. Die drei Hochschulen reagieren damit auf geplante Sparmaßnahmen des Berliner Senats im Hochschulbereich, die mit jährlich rund 200 Millionen Euro alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen.
Die Erklärung, warum Sherpas, die unentbehrlichen Helfer bei Achttausender-Besteigungen, so leistungsfähig sind.
Im 15. Jahrhundert ist das Volk der Sherpas von Osttibet in das Everestgebiet eingewandert. Sie siedelten sich in Höhen zwischen 3500 und 4500 m an und machten das Land urbar. Die Mehrzahl der Sherpas arbeitet heute noch in der Landwirtschaft oder als einfache Träger. Die stärksten und intelligentesten steigen mit den Expeditionen auf die höchsten Berge. Die Sherpas haben sich im Laufe der Jahrhunderte an das Leben in der Höhe angepasst. Ihr Blut kann mehr Sauerstoff aufnehmen. Sie haben uns gegenüber sozusagen 4000 Höhenmeter Vorsprung.
Nahezu unglaubliches über ein amerikanisches Wunderkind, welches Präsident werden möchte.
Seine erste Mathematikaufgabe löster er mit 14 Monaten. Im Alter von zwei Jahren entschied sich Gregory Robert Smith für ein Leben als Vegetarier. Im Kindergarten erklärte er seinen Kameraden die Photosynthese, und mit neune Jahren machte er den Schulabschluss. Gregory, das Wunderkind aus Richmond im US-Staat Virginia, gründete eine internationale Jugendorganisation und wurde zwei Mal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Nun - im Alter von 13 Jahren - macht er den Hochschulabschluss.
Eine ungekürzte Nachricht, zu der ich mir mehr Hintergrundwissen wünschte.
Der größte Pharmakonzern Pfitzer hat Buschleute im südlichen Afrika zugesagt, sie an Gewinnen aus einem Diätmittel zu beteiligen. Es beruhe auf deren Wissen, berichtete die Hilfsorganisation Terre des hommes. Pfitzer hat Gewinn und Umsatz im vergangenen Quartal kräftig gesteigert.
Auch nach dem Irakkrieg fällt dem Internationalen Komitee des Roten Kreuz (IKRK) eine wichtige Aufgabe zu.
Das IKRK ist Experte bei der Suche nach Menschen, die sich im Krieg aus den Augen verloren haben, sei es durch Flucht, Vertreibung oder Gefangenschaft. In zahlreichen bewaffneten Konflikten hat es sein Suchsystem immer weiter verfeinert. Nach dem Genfer Abkommen von 1949 hat jeder Kriegsgefangene das Recht, seine Angehörigen zu benachrichtigen. Zudem wird eine Karte mit der Identität jedes Gefangenen an das IKRK nach Genf geschickt. In Ecogia, etwa 20 Kilometer von Genf entfernt, arbeitet etwa 50 Menschen im Schichtdienst, um die Datenflut zu bewältigen.
Ostermontag
Etliche Hundertschaften aufgrund aggressiver Fans reichen noch nicht.
Oliver Kahn hält sein Tor bei Bayern weitgehend sauber und die Klatschspalten weitgehend besetzt. Neuster Grund: Beim Heimspiel der Fußballnationalmannschaft in Nürnberg wurden zwei Polizisten dafür abgestellt, auf Kahns roten Ferrari aufzupassen. Was das kostet und wer´s zahlt, hat Paul Gantzer, SPD-Mann im bayrischen Landtag, die Staatsregierung gefragt.
Karfreitag
Überraschender Fund.
Nach fast 60 Jahren haben Bauarbeiter in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen nördlich von Berlin eine Flaschenpost ehemaliger Häftlinge entdeckt. Die geheime Botschaft aus dem Jahre 1944 war im Hohlraum einer Mauer versteckt, teilte die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten gestern mit. In dem Kassiber verwiesen ein deutscher und ein polnischer Häftling auf ihre lange Haftzeit und brachten ihre Hoffnung auf ein baldiges Ende des NS-Regimes zum Ausdruck.
