Kategorie: zitate

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Ach ja, das gibts ja auch noch.

zitate  | 21.05.03, 18:13 | Kommentare Comments Off | TB  

Ob Glückwunsch oder Beileid: Wer früher etwas sehr Wichtiges mitzuteilen hatte, der schickte ein Telegramm. Doch neue technische Möglichkeiten wie E-Mail und SMS machen die Depesche zum Auslaufmodell. Die Deutsche Post will die Übermittlung von Telegrammen deshalb in nächster Zeit einstellen. Aber schon jetzt ist die über viele Jahrzehnte schnellste Form der Nachrichtenübermittlung Geschichte: Der Briefträger bringt die Botschaft nicht mehr sofort, sondern erst mit der normalen Postzustellung am nächsten Werktag ins Haus.


Mit Geräuschen gegen den Fehlerteufel.

zitate  | 20.05.03, 14:22 | Kommentare Comments Off | TB  

Britische Informatiker wollen Computern das Musizieren beibringen, um Fehler in der Programmierung zu finden. Wohlklingende Rechner sollen simulieren, dass alles in Ordnung ist. Schlampereien in der Programmierung machen sich dagegen durch Missklänge oder unerwartete Melodien bemerkbar, berichtet die Universiät Northumbria. Forscher der Universität haben Befehlsfolgen in der Rechnersprache „Pascal” mit bestimmten Klängen versehen. Das ermöglicht einem Programmierer, sich nach getaner Arbeit im Sessel zurückzulehnen, um seinem frisch getippten Computercode zu lauschen.


Mit gutem Beispiel vorran.

zitate  | 19.05.03, 10:29 | Kommentare Comments Off | TB  

DGB-Chef Michael Sommer, wird berichtet, hat etwas für die Effektivität getan. Beim gewerkschaftlichen Maifest verzichtete er vor dem Buffet auf die - eigentlich übliche - langatmige Ansprache. In Deutschland, so Sommers einzige Feststellung, gingen durch Grußworte mehr Arbeitsstunden verloren als durch Arbeitskämpfe. Guten Appetit.


Eine kleine Anekdote aus der Rubrik Unterhaltung.

zitate  | 17.05.03, 02:52 | Kommentare Comments Off | TB  

Auf einem großen Empfang begegneten sich einmal der Schauspieler und Regisseur Charles Chaplin und der Nobelpreisträger Albert Einstein. Einstein, der Chaplin sehr bewunderte, sagte zu ihm: „Ihre Kunst ist Ihre geniale Einfachheit. Jedes Kind der Welt verteht Sie!” Worauf Chaplin erwiderte: „Aber Ihre Kunst ist noch viel genialer. Jeder bewundert Sie, und kein Mensch versteht Sie!”


Wie war das doch gleich mit dem Geld und dem Glück?

zitate  | 16.05.03, 07:53 | Kommentare Comments Off | TB  

Eine dänische Studentin muss ihre Ehrlichkeit nach dem Auffinden von umgerechnet 84000 Euro teuer bezahlen. Sie gab das in einem Müllcontainer gefundene Bargeld ohner Zögern bei der Polizei ab. Auf den Finderlohn (8400 Euro) soll sie nun Einkommenssteuer zahlen. Darüber hinaus wird ihr der Gesamtbetrag des Finderlohns auf ihr staatliches Stipendium angerechnet.


Im Dresdener Szeneviertel Neustadt kann man nicht nur feiern, sondern auch arbeiten.

zitate  | 15.05.03, 04:03 | Kommentare Comments Off | TB  

Die Neustadt verfügt mittlerweile über ein enormes Wirtschaftspotenzial: 3600 Beschäftigte arbeiten zurzeit im Sanierungsgebiet Äußere Neustadt in 1300 Unternehmen, vom Ein-Mann-Betrieb bis zum Großunternehmen Dental-Kosmetik. Insgesamt 285 Einzelhandelsgeschäfte, 144 Gaststätten, 4400 Dienstleistungseinrichtungen und 29 Industriebetriebe sind hier ansässig. 50 Prozent der Kunden kommen aus der Neustadt, die andere von außerhalb.


Über Schock-Rocker Marylin Manson und seine Rolle im Doku-Film „Bowling for Columbine”.

zitate  | 14.05.03, 11:30 | Kommentare Comments Off | TB  

Dann kam Moores Dokumentation. Manson entwarf kühl analysierend das Bild einer vom Fernsehen verunsicherten Gesellschaft, die ihre Ängste mit Konsum betäubt, aber jeden, der anders ist, zur besten Sendezeit ins Rampenlicht zerrt. Seither wird Manson - zu seiner Überraschung - differenzierter gesehen: „Dass die Leute meinen, ich sei der klügste Kopf im ganzen Film, zeigt, wie dumm der Rest der Welt ist. Ich habe nur gesagt, was offensichtlich ist. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die dir einredet, du kannst berühmt werden. Nicht indem du etwas erschafft, sondern es zerstörst.”


Die Dresdner Kanuten, die weniger als 48 Stunden von Dresden nach Hamburg benötigten, möchten mit ihrer Leistung ins Guinnes Buch der Rekorde.

zitate  | 13.05.03, 07:35 | Kommentare Comments Off | TB  

Die Strecke, die nun vor den Kanuten liegt, braucht Ausdauer, kann aber nicht mit eigener Armkraft bewältigt werden. Am 10. Januar beantragte das Team einen „Guinnes”-Weltrekord. Ein kompliziertes Unterfangen. Sechs Wochen vor Beginn des Versuches muss ein Antrag mit genauer Beschreibung des geplanten Rekords bei „Guinnes World Records” in London eingehen. Kurze Zeit später erfolgt eine Bestätigung per E-Mail. Das Problem der Dresdner sind die komplizierten und schwer zu verstehenden Regeln der Briten. Ein Rekord ist es. Aber ist es auch ein „Guinnes Rekord”?


Zum Glück war Krieg - der Weihnachts-Umsatz ist gerettet.

zitate  | 12.05.03, 03:41 | Kommentare Comments Off | TB  

„Wer sehen will, was demnächst in unseren Kinderzimmern angesagt ist”, erzählt Christian Borman von Plan-B Toys, „muss nur in diesen Tagen den Fernseher anschalten.” Seine Firma arbeitet fieberhaft daran, die Szenarien des Krieges - von den Panzerschlachten in der Wüste bis zum Häuserkampf in Bagdad - in Spielzeuggröße nachzubauen. Schwer bewaffnete Spezialeinheiten mit Schutzanzügen und Gasmasken, meint Borman, könnten der Saison-Hit werden. Die Informationen für den Nachbau bekommt die amerikanische Spielzeugindustrie - 20 Milliarden Dollar Jahresumsatz - von Rüstungsunternehmen oder direkt von den Streitkräften.


Ein Defekt in der Hydraulik führt zum tragischen Flugzeugunglück.

zitate  | 10.05.03, 23:48 | Kommentare Comments Off | TB  

Dies ist der Moment, den Piloten wie Passagiere nur als Albtraum kannten: Plötzlich öffnet sich allmählich, aber stetig die riesige Ladeluke am Heck, dann greift der Sog nach den Passagieren und reißt sie hinaus. Ohne Fallschirm - in den sicheren Tod. Die Mannschaft im Cockpit kann nichts tun, um die Katastophe zu verhindern. Genau dies ist Donnerstagnacht in 2200 Meter Höhe über Kongo passiert, eine Dreiviertelstunde nach dem Start in der Hauptstadt Kinshasa. Die Passagiere wurden regelrecht nach draußen „gesaugt”.


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