Where the white man went wrong

Where the white man went wrong

The Indian chief „Two Eagles“ was in conversation with a white government official.

At one point the official asked, „You have observed the white man for 90 years. You’ve seen his wars and his technological advances. You’ve seen both his progress and the damage he’s done.“

The Chief nodded.

The official continued, „Considering all this, where, in your opinion, did the white man go wrong?“

The chief thought for a minute and replied: „When white man find land, Indians running it. No taxes, no debt, plenty buffalo, plenty beaver, clean water. Women did all the work; medicine men heal sickness for free. Indian men spend all day hunting and fishing; all night having sex.“

He leaned back and smiled. „Only white man dumb enough to think he can improve system like that.“

Source: unknown

Digitale Sozialisation von Kleinkindern

Bis zu einem Alter von zwei bis drei Jahren können Kinder von Bildschirmen und Lautsprechern nichts lernen. Ein Experiment in Kalifornien ist dabei sehr aufschlussreich: Eine Chinesin las neun bis elf Monate alten Säuglingen vor, die dadurch chinesische Laute lernten. Wenn die gleiche Frau jedoch über CD oder Video vorlas, lernten die Kinder nichts. Das heißt, dass der persönliche Kontakt im Säuglingsalter die wichtigste Komponente beim Lernen ist.

Für ein anderes Experiment hat der Disney-Konzern bitter zahlen müssen. Seit dem Jahr 2003 vertrieb er DVDs unter dem Namen „Baby Einstein“. Eine große Studie mit über 1000 Säuglingen kam jedoch zu dem Ergebnis , „dass der Konsum von Baby-Einstein-DVDs einen doppelt so negativen Effekt hatte wie sich tägliches Vorlesen hierauf positiv auswirkte.“ Der Disney-Konzern hat zwei Jahre lang versucht, das Ergebnis zu verheimlichen, nimmt jetzt aber die DVDs bei Erstattung des Kaufpreises zurück. Denn Tausende Eltern verklagten den Konzern wegen Schädigung ihrer Kinder.

via erzieherin.de

Quotenblondinen in Indien

Dunkle Haut gilt in Indien als soziales Stigma, die Hautbleichungsbranche macht jährlich 200 Millionen Dollar Umsatz. Hellhäutigkeit wird traditionell gleichgesetz mit Attraktivität, Überlegenheit, Macht und Einfluss. Außerdem demonstriert die Vorzeigeweiße wirtschaftliche Prosperität. Firmen, die es sich leisten können, Europäerinnen zu beschäftigen (die normalerweise hohe Gehälter verlangen) geht es offensichtlich gut. Der Trick funktioniert: Ein Vertragsabschluss gilt als wahrscheinlicher, wenn Quotenblondinen anwesend sind.

aus der Neon (Oktober 2010)

Entwicklungshilfe versus Korruption

Die GTZ [die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit] hat in Kongo schon seit Langem ein eskalierendes Problem. Ein lokaler Geschäftsmann aus der ostkongolesischen Stadt Goma klagt seit Jahren wegen einer Ladung Brennholz, die angeblich nicht bezahlt wurde. Er sollte 1994 3 400 Raummeter liefern, doch der Großteil – 2 820 Raummeter – kam nie an. Dennoch verlangte er den vollen Kaufpreis von 47000 Dollar. 2003 schloss die GTZ einen Vergleich und zahlte 8500 Dollar zur Abgeltung aller Ansprüche. Doch nach einigen Monaten verlangte der Händler weitere 15000 Dollar, was vom Richter auf 150000 Dollar heraufgesetzt wurde. Die Prozesse gingen weiter, die Forderungen wurden immer höher – auf inzwischen 1,5 Millionen Dollar. Im Mai drohte der Händler mit Zwangsvollstreckung des GTZ-Eigentums.

Zugleich versucht eine lokale Nichtregierungsorganisation in Goma, die einen GTZ-Auftrag in Höhe von einer Million Dollar nicht ausführte, ebenfalls die deutsche Organisation zu erpressen. Korrupte Richter schraubten auch in diesem Fall die Forderungen hoch und verfügten schließlich im Juli die Pfändung der GTZ-Konten und die Beschlagnahme des Gebäudes der Organisation. „Gerichtsklagen in Kongo sind leider ein einträgliches Geschäft geworden, und wir sind davon betroffen“, sagte die GTZ-Sprecherin Anja Tomic.

via Sächsische Zeitung: Minister Niebel hat ein Problem am Kongo

Pharma-Industrie schröpft Gesundheitssystem

Diese Bilanz erlaubt der aktuelle Arzneiverordnungs-Report 2010, der gestern in Berlin vorgestellt worden ist. Darin beklagen die Autoren, dass patentgeschützte Arzneimittel, aber auch Generika in Deutschland 50 bis 100 Prozent teurer sind als in anderen europäischen Ländern. […] Demnach stiegen die Arzneimittelausgaben 2009 um 4,8 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro. Die Herausgeber des Reports weisen mit ihrer Analyse darauf hin, dass im Jahr 2009 nach wie vor hohe Einsparpotenziale bei Generika, Analogpräparaten und Arzneimitteln mit umstrittener Wirksamkeit bestanden hätten. Bei gleichen Preisen wie in Nachbarstaaten hätte Deutschland 9,4 Milliarden Euro weniger für Medikamente ausgeben müssen. Das ist fast ein Drittel der Arzneimittelkosten.

via SZ

Chucks = uncool!

Und hier noch mal die Gründe, warum „Chucks“ keine coolen Schuhe (mehr) sind:

Trotz amerikanischer Vergangenheit verlor das kleine Schild an der Ferse, auf dem Converse stolz mit „Made in U.S.A.“ warb, 2001 seine Grundlage. Denn die Produktion wurde nach Asien verlegt, wo auch der neue Mutterkonzern Nike, seine Schuhe produzieren läßt. Es gibt heute keine einzige Produktionsstätte mehr in Nordamerika. Weil es woanders billiger ist. Trotzdem sind die Chucks in den letzten Jahrzehnten immer teurer geworden.

Aus „Laufend in Mode“, Sächsische Zeitung vom 30. April 2010

Israel ab 2015 frei von Benzinautos

Mit seinem Wesen und seinen Argumenten ist es Agassi mittlerweile gelungen, Renault und Nissan sowie die Regierung von Israel auf das Elektroauto einzuschwören. Es wurde ein Vertrag unterzeichnet, in dem als Ziel festgelegt ist, dass Israels Straßen mithilfe von Agassis Unternehmen, Renault und der Regierung bis 2015 weitgehend von Benzinautos befreit sein werden.

via Neon
ebenfalls lesenswert: Ich bin das Ende des Öls auf SpON

Kiffen in Kalifornien

Ausgerechnet in Arnold Schwarzeneggers kärchersauberen Kalifornien ist Kiffen erlaubt […] seit 1996 lässt die „Proposition 215“, ein Volksentscheid auf Landesebene, hier den ärztlich sanktionierten Einsatz von Cannabis bei „Aids, Krebs und jeder anderen Krankheit“ zu; ganz legal darf das Gras in sogenannten „Apotheken“ verkauft werden. Nach Berechnungen eines Analysten der amerikanischen Drogenpolizei, Jon Gettman, wuchsen seither mehr als zwanzig Millionen Cannabsipflanzen in den Himmel des Sunshine State – und machten Marihuana noch vor Weizen und Weintrauben zur meistangebauten Nutzpflanze des Bundesstaates.

Aus „Marihuana für Millionen„, Neon Februar 2009

gesoffen wie ein fisch

wenn man beim vicemag pornos bespricht, kommt meist so etwas raus:

Ich musste feststellen, dass Ex-Trinkerinnen die einfachsten und lockersten Mädchen sind und dass man sie einfach ins Bett kriegt. Jeder braucht eine Stütze, und wenn diese Stütze nur sieben Inches lang ist, dann soll es so sein.

herrlich

Tote auf Drum’n’Bass Raves

Dort [in Russland] sind regelmäßig 10.000 Leute und es sterben wirklich immer wieder Leute an Drogen. Oder sie werden erdrückt weil es zu voll ist. Die Promoter dürfen aber weiter veranstalten weil alles nur über Schmiergeld funktioniert in Russland. Die legen ein paar harte Dollar hin und keider redet mehr über die Vorfälle.

Mitya aka DJ Alien Concept in der aktuellen Resident über die riesigen Drum’n’Bass Raves in Russland.