10.09.05 – nicky blackmarket @ kingbeatz, dresden

der vollständigkeit halber muss noch mein erster besuch in dieser saion im kingbeatz keller erwähnt werden. nach langer party-freien babyhundewelpen-pause stand mit nicky blackmarket einer der dnb überhelden auf dem linup. mr. blackmarket wurde seinem ruf auch schnell gerecht – mit einer knaller-selection und steilem mixing brachte er die crowd ordentlich zum wackeln und die decke zum tropfen. abriss. mehr gibt die erinnerung nicht her. :)
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30.06-02.07.05 – fusion festival @ flugplatz lärz

meine erste fusion bzw. mein erstes richtiges großes festival überhaupt. reizüberflutung galore. geil. zuviel, um sich an alles zu erinnern!
im gedächtnis bleibt ein vom stromausfall zerhacktes live-set der giana brotherz in der „tubebox” am freitagabend. der mc dazu war cool, doch der dj hat zuviel gescratcht, so dass die mukke stellenweise zu sehr in den hintergrund rückte.
tags darauf lief im datscha-hangar feinster dnb-sound von den drumbule-jungs. es gab wirklich verrückte, die da noch bzw. bereits wieder richtig lossteppten. am abend machten die franzosen von la phaze, die ich vorher nicht kannte, trotz der tatsache, dass da jemand mit gitarre auf der bühne stand, einen sehr geilen sound zwischen jungle und ragga. einzig es war zu heiß und zu voll im „luftschloß” um den auftritt in voller länge zu hören. später war es noch eine freude zu hören, wie linuz & mc remedy die aufgabe meisterten, das „seebühnen”-publikum von breaks auf dnb „umzustellen”.
der rest des wochenendes wurde mit viel chillen, am wc anstehen, von floor zu floor laufen etc. verbracht.
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11.06.05 – j-cut & canoma @ whatever, dresden

als dnb freund hatte man an diesen sonnabend volle auswahl. statt ltj bukem im edlen parkhotel oder der berlin connection im az conni entschied ich mich fürs whatever, wo die kölner j-cut und canoma den bass werkeln ließen. ob der starken konkurrenz wurde es (wie zu erwarten) nur mäßig voll. doch die, die da waren, hatten spaß. das set von j-cut war qualität. kein geholze und auch nicht zu soft. deep. canoma im anschluß haute mich nicht so um. er holte mehr den liquid sound auf die teller und tat sich mit sauberen übergängen sehr schwer.
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10.06.05 – up to di time @ whatever, dresden

während bei dnb parties geschwindigkeitswechsel eher unüblich sind, sind sie bei reggae events um so üblicher. da gehts von roots zu ragga, da wirds mal dubbiger und dann, dann kommt da auch mal jungle. der sound ist ja eh viel zu selten auf parties zu hören und wenns dann auch noch ganz überraschend passiert, ist die freude doch ziemlich groß. dank für diese exkursion gebührt der mir bisher unbekannten miss mighty melody. mal im auge behalten den namen.
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28.05.05 – therapy session @ kühlhaus, dresden

dylan, tech itch und robyn chaos kamen zum ersten mal nach deutschland, um auch hierzulande zur therapy session zu bitten. die behandlung bestand, wie zu erwarten, hauptsächlich aus dnb-geschredder. klang stellenweise ein rollender junglebeat durch, wurde dieser schnell in richtung breakcore abgebrochen. immer voll drauf. willenloses gehämmer par excellence. leider wird jedoch auf dauer auch der härteste patient dieser therapie müde und so waren schon recht zeitig erste ausfallerscheinungen sichtbar. schneller als befürchtet lichteten sich die ohnehin nicht so starkt gedrängten reihen, so dass die engländer gegen halb fünf die sitzung beendeten und nyceguy eski die nachuntersuchung begann.
größtes manko für mich an diesem abend: die lautstärke war unglaublich, besser gesagt unerträglich. die anlage lief auf anschlag mit krassen höhen und verzerrtem bass. ohne ohrschutz war da kein verletzungsfreies feiern möglich.
immer besser gefällt mir dafür die deko im kühlhaus. der/die pixelfraktalkünstler hat(ten) die typischen pixel icons an decken und wänden gut verteilt. auch wenn man die aus ganz dresden schon kennt, machen sie die kühle halle um einiges schicker. einen großten teil trug auch die große leinwand hinter dem dj pult bei, die mit schicken bewegtbildern bespielt wurde.
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07.05.05 – danny c @ kingbeatz, dresden

und wieder gab es mit danny c einen guten grund die nacht im kingbeatzclub zu verbringen. das warmup übernahm dennis departeaux, der (für mich überraschend) recht technoid und hart abend eröffnete. gegen zwei uhr startete die legende aus uk sein set mit zwei deepen classics, um anschließend mit „wooble’n’bass” durchzustarten. so stelle ich mir den sound bei mannheimer-dnb-druffi-raves vor. begleitet von mc dragoon gefiel mir das eine zeitlang auch mal ganz gut, auf die dauer war es mir aber dann doch zu einfältig und so richtete ich mich bis zum morgengrauen an der bar ein.
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29.04.05 – future prophecies @ kühlhaus, dresden

die norweger future prophecies sind zur promo ihres debut-albums „warlords rising” zurzeit ganz wild auf tour und machten auch im dresdner kühlhaus stopp. das vorprogramm bestritt zuerst repulse aus chemnitz, der später von miss redflower abgelöst wurde, die es sich trotz (oder gerade wegen) ihrer veranstalter-rolle nicht nehmen liess den gästen mit vollgas-dnb einzuheizen. ein wenig angst um die anlage bekam ich da schon, denn sie war zwar laut, aber klang sehr unsauber und scheppernd. future prophecies schienen damit wenig probleme zu haben und lieferten ein kurzes aber energiegeladenes semi-live-set. die tunes kamen größtenteils von platte und wurden „nur” von midi-flöte(?) oder saxophon begleitet, wobei es stellenweise schwer zu erkennen war, wann bzw. ob etwas live eingespielt wurde. nach dem liveact übernahm dresdens no.1 jeff smart, um mit seinem bekannten brachial-style den leuten den rest zu geben.
für mich schwer nachzuvollziehen war der doch recht maue publikumsandrang. das linup war zweifelsohne erstklassig und es war die erste dnb-party im kühlhaus nach der neustrukturierung. eigentlich zwei gute gründe ausreichend heads anzulocken. das dresdner dnb-partyvolk bleibt also kingbeatz-fixiert. bleibt zu wünschen, dass es zur therapy session ein ganzes stückchen besser läuft.
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