Kategorie: parties
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10.06.05 – up to di time @ whatever, dresden
während bei dnb parties geschwindigkeitswechsel eher unüblich sind, sind sie bei reggae events um so üblicher. da gehts von roots zu ragga, da wirds mal dubbiger und dann, dann kommt da auch mal jungle. der sound ist ja eh viel zu selten auf parties zu hören und wenns dann auch noch ganz überraschend passiert, ist die freude doch ziemlich groß. dank für diese exkursion gebührt der mir bisher unbekannten miss mighty melody. mal im auge behalten den namen.
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28.05.05 – therapy session @ kühlhaus, dresden
dylan, tech itch und robyn chaos kamen zum ersten mal nach deutschland, um auch hierzulande zur therapy session zu bitten. die behandlung bestand, wie zu erwarten, hauptsächlich aus dnb-geschredder. klang stellenweise ein rollender junglebeat durch, wurde dieser schnell in richtung breakcore abgebrochen. immer voll drauf. willenloses gehämmer par excellence. leider wird jedoch auf dauer auch der härteste patient dieser therapie müde und so waren schon recht zeitig erste ausfallerscheinungen sichtbar. schneller als befürchtet lichteten sich die ohnehin nicht so starkt gedrängten reihen, so dass die engländer gegen halb fünf die sitzung beendeten und nyceguy eski die nachuntersuchung begann.
größtes manko für mich an diesem abend: die lautstärke war unglaublich, besser gesagt unerträglich. die anlage lief auf anschlag mit krassen höhen und verzerrtem bass. ohne ohrschutz war da kein verletzungsfreies feiern möglich.
immer besser gefällt mir dafür die deko im kühlhaus. der/die pixelfraktalkünstler hat(ten) die typischen pixel icons an decken und wänden gut verteilt. auch wenn man die aus ganz dresden schon kennt, machen sie die kühle halle um einiges schicker. einen großten teil trug auch die große leinwand hinter dem dj pult bei, die mit schicken bewegtbildern bespielt wurde.
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07.05.05 – danny c @ kingbeatz, dresden
und wieder gab es mit danny c einen guten grund die nacht im kingbeatzclub zu verbringen. das warmup übernahm dennis departeaux, der (für mich überraschend) recht technoid und hart abend eröffnete. gegen zwei uhr startete die legende aus uk sein set mit zwei deepen classics, um anschließend mit „wooble’n'bass” durchzustarten. so stelle ich mir den sound bei mannheimer-dnb-druffi-raves vor. begleitet von mc dragoon gefiel mir das eine zeitlang auch mal ganz gut, auf die dauer war es mir aber dann doch zu einfältig und so richtete ich mich bis zum morgengrauen an der bar ein.
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29.04.05 – future prophecies @ kühlhaus, dresden
die norweger future prophecies sind zur promo ihres debut-albums „warlords rising” zurzeit ganz wild auf tour und machten auch im dresdner kühlhaus stopp. das vorprogramm bestritt zuerst repulse aus chemnitz, der später von miss redflower abgelöst wurde, die es sich trotz (oder gerade wegen) ihrer veranstalter-rolle nicht nehmen liess den gästen mit vollgas-dnb einzuheizen. ein wenig angst um die anlage bekam ich da schon, denn sie war zwar laut, aber klang sehr unsauber und scheppernd. future prophecies schienen damit wenig probleme zu haben und lieferten ein kurzes aber energiegeladenes semi-live-set. die tunes kamen größtenteils von platte und wurden „nur” von midi-flöte(?) oder saxophon begleitet, wobei es stellenweise schwer zu erkennen war, wann bzw. ob etwas live eingespielt wurde. nach dem liveact übernahm dresdens no.1 jeff smart, um mit seinem bekannten brachial-style den leuten den rest zu geben.
für mich schwer nachzuvollziehen war der doch recht maue publikumsandrang. das linup war zweifelsohne erstklassig und es war die erste dnb-party im kühlhaus nach der neustrukturierung. eigentlich zwei gute gründe ausreichend heads anzulocken. das dresdner dnb-partyvolk bleibt also kingbeatz-fixiert. bleibt zu wünschen, dass es zur therapy session ein ganzes stückchen besser läuft.
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21.04.05 – coke dj culture @ kingbeatz, dresden
die zwei urvätern des dnb, fabio und grooverider, wurden vom amerikanischen brause-hersteller in den dresdner kingbeatz club geholt, gefolgt vom ebenso legendären mc rage sowie den djs metro [hard:edged] und sign [rookie of the year]. ein killer lineup also, mit dem kleinen manko, dass die party an einem donnerstag-abend stattfand. deswegen fiel es auch schwer einzuschätzen, ob sie ein erfolg wird. ich schwankte zwischen totalpleite oder rammelvoll. doch ich lag daneben.
als metro gegen zwölf sein set begann, war die tanzfläche schon zu großen stücken gefüllt und als fabio etwa eine stunde später übernahm, waren’s genug leute für dicke stimmung aber zu wenig für stresslevel. genau richtig sozusagen.
metro und fabio waren sich vom style her sehr ähnlich. deep rollend mit dicken bösen bässen. perfekt gemixt, aber ohne richtige abgehtunes. ein bisschen mehr abwechslung hätte da vielleicht gut getan. grooverider sparte anschließen nicht mit abwechslung sondern fischte aus allen substilen das passende raus und schickte mal ragga/jungle durch die boxen, mal technoid, mal jump-up. spätestens jetzt gingen alle ab, aber auf dauer wirkte die selection dann doch zu wahllos für mich.
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16.04.05 – hotel foxtrot #4 @ scheune, dresden
bei der vierten party unter dem titel hotel foxtrot war djane flight die headlinerin des abends. die high finesse crew gab sich mal wieder alle mühe und so gab es an sound und licht in der scheune nichts auszusetzen. musikalisch wurde es weniger liquid als befürchtet. „schön gerollt hats” könnte man sagen.
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13.04.05 – every wednesday @ jamm, london
der besuch des jamm war, nach der bar rumba beim letzten london aufenthalt, meine zweite party in der geburtsstadt des dnb. anders als die bar rhumba, die im „touri-viertel” liegt, befindet sich der jamm club in brixton, einem im süden londons gelegenen viertel mit größtenteils schwarzer bevölkerung. demzufolge fanden sich an diesem mittwoch-abend fast nur einheimisches publikum in der „villa” ein – und das leider nicht sehr zahlreich.
die übersichtliche crowd wurde anfangs back2back von zwei nachwuchs-djs bespielt. danach folgte ein weiterer mir unbekannter dj, der seine sache wesentlich besser machte. im anschluß übernahm bis zum ende um 2am niemand geringeres als dj ink von renegade hardware. er spielte größtenteils einen sehr dubbigen style, gemischt mit dem ein oder anderen amen geballer oder technoid gebrettere.
so richtig party stimmung kam leider nicht auf. dazu fehlten einfach ein paar mehr leute. doch wirklich enttäuscht ging ich auch nicht nach hause, denn die beschallung des floors war sagenhaft. ein tief, tiefer bass kümmerte sich um die massage des magen und ein klaren und lauter sound versöhnte die ohren.
02.04.05 – brainstorm no4 @ whatever, dresden
das erste wochenende im monat gehörte wie üblich dem „brainstorm”. bei der vierten party dieser serie hatte miss redflower die adrenalinjunkies vom bodensee eingeladen. dass die jungs nicht gerade den härtesten sound fahren, passte zwar gut ins whatever, wo diesmal die veranstaltung stattfand, doch die frage, ob diese kombination genügend leute locken würde, stellte sich anfangs berechtigt. nur langsam füllte sich das ehemalige trafo-häuschen. stück für stück kamen dann doch noch genügend gäste und als sich später die hüften der anwesenden zum tanzen lockerten, wurde es tatsächlich eine kleine feierei.
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04.03.05 – brainstorm no3 @ apex, dresden
die dritte party der brainstorm reihe fand letztmalig im apex statt. das liegt aber nicht an der geringen gästezahl (es war mit etwa 100 gästen der bisher schlechtbesuchteste „brainstorm”) sondern stand schon im voraus fest. gewechselt wird erstmal ins whatever (am 02.04.05), wie’s danach weitergeht wird sich zeigen. musikalische verantwortung hatten gestern die chemnitzer angel dust (deadmetropolis) und repulse (fraktion42), die größtenteils back2back spielten. die selektion war abwechslungsreich, stets mit dem fokus auf den aktuellen dubbigen, jungligen (?) stil und einer guten portion klassiker. doch bei einer maximal zur hälfte gefüllten tanzfläche kam leider kaum wirklich richtig gute stimmung auf.
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19.02.05 - kingbitch @ x-side club, dresden
Der X-Side Club lud (erstmals?) zum DnB Tanzen. In Kooperation mit der Kingbeatz Brigade stand ein zugfähiges DnB-Lineup rein aus lokalen DJs sowie ein Booty Bass / Breaks Floor auf dem Flyer. Eine interessante Mischung, die reichlich Anklang fand. Der Club an sich ist größer, als ich ihn mir vorstellte; und auch die Gästezahl war um einiges höher als von mir vorher vermutet. Also gute Voraussetzungen für eine fröhliche Nacht, in der ich „nur” die DJs Erazer und Jeff Smart erlebte, die beide ihre Sache mit gewohnt guten Sets durchzogen und die tanzende Meute gut im Griff hatten. Die kurzen Abstecher zum zweiten Floor überzeugten mich dagegen nicht so.
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