legale downloads abseits der mainstream charts II

beatport.com als ich nach mehreren minuten erkannt hatte, dass beatport.com im opera browser nicht die komplette funktionalität bietet und den internet explorer eingeschaltet hatte, wurde ich angenehm von diesem online musik shop überrascht.
 
das finden von musikstücken ist sehr gut gelöst. man kann u.a. alphabetisch nach label oder artist browsen. auch die suche innerhalb eines bestimmten genre ist möglich. oft sind selbst dann noch untergliederungen in substile möglich (bei drum’n’bass z.b. in intelligent, jazz, jump up, ragga etc.), was sehr hilfreich ist.
 
der angebotsumfang in der drum’n’bass nische kann sich sehen lassen. um genau zu sein, scheint dies mit ein schwerpunkt des shops zu sein. 27 trefferseiten in der genre-suche gibt es für fans der gebrochenen beats. einzig die house-fraktion hat mehr auswahl. hiphop (vier) und techno (acht) sind weit abgeschlagen.
die vielzahl der angebotenen labels bietet bereits eine gute auswahl. santorin ist mit vertreten, ebenso violence, emotif, nerve, cargo industries sowie proper talent – um nur die bekanntesten zu nennen.
 
browse drum'n'bass
 
suchen und vorhören der tracks war ohne anmeldung oder laden einer bestimmten software möglich. auch der kaufpreis ist für jedermann ersichtlich. die preise ergeben sich aus dem format (mp3 oder wav) und der aktualität der tracks. wem mp3 genügt zahlt $0.99 oder $1.49, wavs kosten prinzipiell $1.99.
alle stücke können auf den eigenen rechner runtergeladen werden. der käufer hat damit die möglichkeit, seine gekaufte musik wirklich da abzuspielen, wo er es möche.
 
über $50? wem der mp3 download nicht ausreicht, sei es aus qualitäts- oder quantitätsgründen, kann sich auch eine eigene cd zusammenstellen und schicken lassen. praktisch, doch als nicht-amerikaner aufgrund sehr hoher versandkosten (fedex international über $dollar?!) uninterssant.
 
um endgültig die tunes auf die festplatte zu bekommen, muss man sich registrieren. dabei wird die zustimmung zu einem umfangreichen „user agreement” (die 35 punkte beinhaltet) und der „privacy policy” verlangt. ich habe nicht alles durchgelesen, doch aufgrund der tatsache, dass es sich um eine amerikanische website handelt, sollte man nicht mit einem besonders verschwiegenem umgang mit den nutzerdaten rechnen. auch wenn in den faqs von einer „zero tolerance policy on spamming” die rede ist.
mit der eingabe der eigenen daten ist alles erledigt. eine software installation ist für die benutzung von beatport.com nicht notwendig. sobald eine kreditkarten information hinterlegt wurde, kann losgelegt werden. einfacher geht es nicht mehr.

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