wasserball euroleague berlin

wasserball euroleague berlin

ich war gestern in berlin zum wasserball euroleague-turnier. der samstag war als doppelspieltag angesetz, so dass der interessierte zuschauer an diesem tag sechs spannende spiele sehen konnte. allerdings waren die ränge in der schwimmhalle (vor allem am vormittag) eher spärlich besetzt. eigentlich etwas überraschend bei den top-teams, die dort zu sehen waren.

woran liegt das – warum will wasserball in deutschland einfach nicht bekannter und beliebter werden? in anderen ländern geht es doch auch.
these 1: es sind eher länder im süden europas, wo wasserball einen höheren stellenwert hat. dort wird öfter in freibecken gespielt, es braucht sich also niemand in extrem warme, muffige schwimmhallen zu setzen um ein spiel zu verfolgen. während im freibad ab und an ein lüftchen für abkühlung sorgen kann, ist es für den zuschauer in einer schwimmhalle einfach nur warm, warm und warm. keine besonders einladende umgebung um fröhlich feiernd seine team anzufeuern.

these 2: für den ungeübten zuschauer ist das spiel zu kompliziert. oft müssen fouls geahndet werden, die weit ab vom geschehen um den ball erfolgt sind. wer da nicht seine augen überall gleichzeitig hat, weiß oft gar nicht, warum dieses oder jenes gerade geschieht. selbst als „kenner“ ist es manchmal schwer da zu folgen. auch wenn hallensprecher vieles kommentieren und erklären, bis man als „neuer“ eine fachsimpelei mit dem nebenmann starten kann, muss man schon ein paar spiele verfolgt haben.

ein kleiner trost war wenigstens das letzte spiel des abends. als um 20:15 uhr lokalmatador spandau gegen moskau spielte, war die halle immerhin fast zur hälfte gefüllt und der lärmpegel war schon fast an der schmerzgrenze.
über die ergebnisse des turniers berichtet wie immer in ausführlicher fülle waterpoloworld.de.

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