video no – demofest gegen videoüberwachung

der heutige partytipp ist nur zum teil eine tanzveranstaltung. viel eher ist es eine ungewöhnliche demonstration. am freitagabend (9. märz) findet vor der scheune ein großes demofest gegen die geplante videoüberwachung der alaunstraße statt. im neustatt wiki wird noch fleißig dafür geplant. sich zu beteiligen oder dort einfach mal blicken zu lassen kann auf keinen fall falsch sein.

4 Reaktionen auf “video no – demofest gegen videoüberwachung”

  1. … das ist schon lustig!

    Eine Party „gegen Videoüberwachung“ und ich sehe hier nur Google-Werbung für die Videoüberwachung.

    Es hat halt alles zwei Seiten!

    Gruß
    Oliver Zöllich

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  2. ich seh nur küchenwerbung hier, wer weiß warum … however. aus sicht eines verkäufers von überwachungssystem würde ich das auch sagen. wem wäre in dem konkreten fall geholfen? offensichtlich nicht mal den anwohnern, denn nicht mal die sind bereit, die kameras an ihren häusern installieren zu lassen.

    Aus der sächsichen Zeitung:
    „Die Hausbesitzer im Szene-Viertel Neustadt wehren sich gegen Überwachungs-Pläne von Innenminister Albrecht Buttolo (CDU). Bislang hat keiner eingewilligt, mögliche Randalierer von seinem Haus aus überwachen zu lassen.“

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  3. … auch wenn ich direkt mit dem Vertrieb und der Installation von Videoüberwachungslösungen zu tun habe, so sehe ich den Überwachungswahn auch sehr krittisch!
    Leider finden sich aber immer schnell viele Mitbürger, die sich über die Kameras erregen. Geht es aber darum, den eigentlichen Grund der Überwachung zu begegnen (Vandalismus, Beschädigungen, Angriffe, …), sieht man gern in eine andere Richtung.

    Also, … wie ist das Problem zu lösen?

    Oliver Zöllich

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  4. ich bin mir sicher, kaum einer der überwachungskritiker steht auf seiten der randalierer. aber mit den kameras erreicht man doch nur, dass sich diese leute zwei ecken weiter treffen und ungestört weiter machen.

    das problem läßt sich kurz- und mittelfristig sicher nur durch couragiertes auftreten der neustadt-bewohner und durch höhere polizeipräsenz lösen (wie derzeit wochends schon sichtbar). längerfristig muss den jugendlichen die perspektivlosigkeit genommen werden.
    klar, das klingt einfacher als es ist. der heutige uno-bildungsbericht zeigt mal wieder, wie „wertvoll“ unser bildungssystem ist.

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