krise?

loo-p aka sven hartmüller verabschiedt sich (mal wieder) aus der dnb szene. davon kann man (ob der wiederholung) halten was man will. was er aber über den stand der deutschen drum’n’bass szene sagt, ist leider sehr berechtig.

„der respekt in der szene ist eh weitesgehend verloren gegangen – neuro nerds gegen die clowns, jung gegen alt, mc lover gegen mc hater usw usw.
diese szene hat für mich keine unity mehr wie ich sie von früher kannte – im gegenteil, der bruch der szene wird immer größer und das ganze splittet sich in kleine lager auf.“ (ff)

(via dnbszene)

3 Reaktionen auf “krise?”

  1. Ich finde das Statement etwas befremdlich. Was Mannheim angeht, hatte ich schon ein Jahr nach meiner ersten DnB-Party (seit 96 ;-) im Jahre 2001 die Schnauze voll und konnte als Musikliebhaber auch im phazeclub nicht dauerhaft glücklich werden. Dieses zugedröhnte Abfeiern von viel zu abgedroschenem Vinyl und das Geschrei der MCs in dieser verprollten, unfreundlichen Szene hätte man schon ein paar Jahre früher verhindern können. Damals ständig für extreme Eintrittspreise die Engländer einfliegen und jetzt jammern gilt nicht.

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  2. das mit dem liebhaber und dem uk- vs lokal-dj hab ich ja extra außen vor gelassen. da wird sich in dieser gegen vermutlich auch nicht mehr viel besser. ;)

    aber seine aussage über den aktuellen „trend“ in dtl teile ich schon größtenteils.

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  3. Und das mit Recht, denke ich auch. Wobei ich mit Szenen sowieso nicht wirklich viel anfangen kann, weil sie von ihren Mitglieder meist mehr verlangen, als eine Musik zu mögen oder ähnliches … also mehr als das wesentliche. ;-)

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