Die Wind-Energie ist noch immer sehr umstritten.

Ausgerechnet Clement, der auch Technologieminister ist, will einen der wenigen technologischen Fortschritte in Deutschland kaputtmachen. Er kämpft wie einst Don Quichotte gegen die Windmühlen. Seine windigen Argumente: Windmüller seien „Abzocker”, Windräder würden gebaut, „wo gar kein Wind weht” und Windstrom sei „einfach zu teuer”.
Dabei vergisst Clement die jahrzehntelang gezahlten Milliarden-Subventionen für Atomstrom und Kohle. AKWs sind gefährlich, und Kohle verursacht den Treibhauseffekt. Die 14 000 Windräder haben 2002 der Umwelt zwölf Millionen Tonnen CO2 erspart. Clement hängt am Tropf der Kohle wie Merkel und Stoiber am Tropf der Atomwirtschaft.
Die Bundesregierung, deren Mitglied Wolfgang Clement ist, hat internationale Verpflichtungen zum Klimaschutz unterschrieben. Dazu gehört, den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion von heute neun auf 12,5 Prozent bis zum Jahr 2010 zu erhöhen. Wie will die Bundesregierung dieses Ziel erreichen, wenn ihr Wirtschaftsminister es bekämpft?

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