Durch unkompliziertes, effektives Arbeiten fällt die Dresdner Stadtverwaltung leider selten auf. Im Gegenteil.

Weil die Eissporthalle im Ostragehege durch das Hochwasser vom August vergangenen Jahres stark beschädigt wurde und außerdem noch im hochwassergefährdeten Gebiet steht, erhält die Stadt aus dem Fluthilfefonds 12,5 Millionen Euro für einen Ersatzneubau plus weitere vier Millionen Euro für ein Funktionsgebäude. Aber nicht mehr. Ob eine Halle überhaupt für das Geld gebaut werden kann, sollte eine Machbarkeitsstudie klären. Sie hat allein 155 000 Euro gekostet. Ihr Fazit: Es ist möglich, wenn auf jeden Schnickschnack verzichtet und die Halle recht kompakt gebaut wird.
Was machte die Stadtverwaltung? Sie nahm in die Ausschreibungsunterlagen gleich noch eine Ballspielhalle hinein. Die wird zwar dringend benötigt, nur ist völlig unklar, wie sie bezahlt werden soll. 52 500 Euro hat die Stadt allein für das Preisgeld ausgegeben. Der gesamte Wettbewerb, an dem sich 132 Büros beteiligt hatten, dürfte noch mal so viel gekostet haben.

Do you like it? Write here …

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.