Der Präsident der Dachorganisation des deutschen Bauhandwerks (ZDB) äußert sich kritisch über die neuen Mindeslöhne in der Baubranche.

„Keines unserer Bauunternehmen hat auch nur eine annähernd reale Chance, diese mit dem Mindestlohn II verbundene Lohnerhöhung zu erwirtschaften”, sagt Präsident Baumann. „Diese Neuregelung ist unser Totengräber.” Die Baupreise würden um 7,5 Prozent steigen, was hiesigen Firmen den Zugang zum Markt verbaue – vor allem in den alten Bundesländern, wo West-Mindestlohn gezahlt werden müsse. Außerdem vergebe die öffentliche Hand nach dem „Billigst-Preis-Prinzip”. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssten Sachsens Baubetriebe die Kosten weiter senken. „Das wiederum wird Entlassungen in Größenordnungen zur Folge haben”, so Baumann.

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