Konzertbericht vom Leipziger Rolling Stones Auftritt.

Dort tauchten dürre bunte Männer um die Sechzig auf. Ein grauer Opa ging ans Schlagzeug. Ein schwarzer Struwwelkopf mit Adlergesicht schnallte sich die Gitarre um. Ein anderer, der einer lebenden Leiche gleich, tat es ihm nach. Ein Bläserquartett sortierte sich rechts, in der Mitte ein Sangestrio. Eine riesige bunte Wand fuhr empor. Sven sah den legendärer Lippenmund leuchten. Dann erschien der Lippenbesitzer selbst: Mick Jagger. Jetzt bemerkte es auch Sven, dieses Flattern im Magen, das er zuletzt verspürt hatte, als er erfuhr, dass er Vater werden würde. Das waren sie also, die Väter des Rock´n´Roll: der ewig junge Jagger, der stille Charlie Watts, das Drogenversuchsobjekt Keith Richards, der Nachzügler Ron Wood.

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