Über Schock-Rocker Marylin Manson und seine Rolle im Doku-Film „Bowling for Columbine”.

Dann kam Moores Dokumentation. Manson entwarf kühl analysierend das Bild einer vom Fernsehen verunsicherten Gesellschaft, die ihre Ängste mit Konsum betäubt, aber jeden, der anders ist, zur besten Sendezeit ins Rampenlicht zerrt. Seither wird Manson – zu seiner Überraschung – differenzierter gesehen: „Dass die Leute meinen, ich sei der klügste Kopf im ganzen Film, zeigt, wie dumm der Rest der Welt ist. Ich habe nur gesagt, was offensichtlich ist. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die dir einredet, du kannst berühmt werden. Nicht indem du etwas erschafft, sondern es zerstörst.”

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