Aus einem Bericht über die Kurden im Nordirak.

Die Angst vor irakischen Angriffen sitzt selbst in Gotapa, einem kleinen Flecken aus geduckten braunen Ziegelhäusern 30 Kilometer von der alten Frontlinie entfernt, noch tief. „Seit dem 3. Mai 1988, 5.30 abends, habe ich jeden Tg Angst vor den Irakern”, sagt der 31-jährige Bauer Mohammed Amir Osman. Damals raste ein Düsenjäger über das Dorf hinweg und warf eine Bombe ab. Weißer, nach Äpfeln riechender Qualm verbreitete sich. Ihr Dorf war mit chemischen Waffen angegriffen worden. Die Bewohner rannten sofort weg. Aber 250 Menschen fielen den giftigen Gasen zum Opfer.

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